Dank dem Ehrenamt

Einrichtungsverbund Steinhöring bedankt sich bei ehrenamtlichen Helfern

+
Etwas 170 Ehrenamtliche unterstützen die Bewohner des Einrichtungsverbunds Steinhöring. Die Leiterin Gertrud Hanslmeier-Prockl und Leiter für Kultur und Ehrenamt Franz Wallner sagen Danke

Das reichliche Freizeit- und Veranstaltungsangebot für die Bewohner des Einrichtungsverbundes Steinhöring wäre ohne die tatkräftige Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer gar nicht möglich.

Steinhöring - Die Leiterin des Hauses Gertrud Hanslmeier-Prockl begrüßte das Publikum beim diesjährigen Neujahrsempfang, der jedes Jahr für die ehrenamtlichen Helfer ausgerichtet wird. 

Etwa 170 Menschen sind es, die aktiv und ohne Bezahlung den Menschen mit Beeinträchtigung bei ihren Freizeitaktivitäten zur Seite stehen. Gemeinsam fährt man nach Bibione, nach Alicante oder sticht mit der Friedensflotte auf hohe See. Freizeiten und Ausflüge werden organisiert, Besinnungstage oder Skitouren. „Das selbstbestimmte Reisen hat bei uns lange Tradition und ist uns sehr wichtig,“ so Hanslmeier-Prockl. „Ohne die ehrenamtliche Unterstützung wären viele unserer Reiseprojekte aber gar nicht möglich.“ 

Etwa 70 Prozent der Urlaube werde vom Ehrenamt getragen, erzählt der Leiter für Kultur und Ehrenamt im Haus, Franz Wallner. „Dass unsere Albatros-Reisen seit 1986 ein Aushängeschild sind, haben wir dem Ehrenamt zu verdanken“ erklärt er und strahlt. „Unsere Bewohner sind sehr glücklich darüber.“ Fotos und begeisterte Erzählungen – auch an diesem Abend – zeugen davon. Auch die Theatergruppe oder jene Fotoausstellung der Bewohner im Café Wunderbar kürzlich wären ohne ehrenamtliches Engagement nicht denkbar. Um sich bei allen Helfern herzlich zu bedanken lädt das Haus jeweils am Anfang eines Jahres zu einem Empfang. Und auch dieses Jahr ist es nicht zu übersehen, die Atmosphäre könnte besser nicht sein. Der Saal ist voll. 

Sogar Leute aus Stuttgart oder Wien sind extra angereist. „Wir möchten uns ganz ganz herzlich für diese wundervolle Unterstützung bedanken,“ sagen beide, Hanslmeier-Prockl wie Wallner. Anlass für die Chefin des Hauses mal die Rollen zu wechseln: an diesem Abend werden die Gäste von ihr höchstpersönlich bedient. Und ja, hier ist es angekommen: Inklusion ist ganz normal.Kees

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

Auch interessant:

Meistgelesen

Raser in Vaterstetten gestellt - 80 km/h zu schnell unterwegs
Raser in Vaterstetten gestellt - 80 km/h zu schnell unterwegs
Hallo verlost die vhs Vortragskarte
Hallo verlost die vhs Vortragskarte
Landkreis Ebersberg: LSVB wirbt um engagierte Senioren
Landkreis Ebersberg: LSVB wirbt um engagierte Senioren
Grafings Schulden steigen
Grafings Schulden steigen

Kommentare