Großzügige Privatspende

Geldsegen für die Kreisklinik Ebersberg

Klinik-Geschäftsführer Stefan Huber und Landrat Robert Niedergesäß Ingmar
 Triff, Harald Prier. Foto
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V.l.: Klinik-Geschäftsführer Stefan Huber (li.) und Landrat Robert Niedergesäß (re.) danken Ingmar Triffo und Harald Prier.

Bevor der Egmatinger Gernot Prier im Januar 2021 starb, äußerte er seinen Kindern gegenüber den
Wunsch, der Kreisklinik Ebersberg 30.000 Euro zu spenden.

Ebersberg - Kürzlich überwiesen seine Nachkommen die Summe auf das Konto der Klinik. Geschäftsführer Stefan Huber ist überwältigt von dieser Großzügigkeit: „Es ist die zweitgrößte Einzelspende während meiner zwölfjährigen Tätigkeit in Ebersberg.“

Nach dem Wunsch des Verstorbenen erhalten drei Klinikbereiche jeweils 10.000 Euro: die Palliativstation zur freien Verwendung, die Station 3A zur Anschaffung neuer Matratzen und die Klinikküche für den Kauf neuer Geräte. „Unser Vater war oft Patient in der Kreisklinik und fühlte sich bei allen gesundheitlichen Beschwerden immer gut aufgehoben“, teilten seine Tochter Ingmar Triffo, und Sohn Harald Prier in einem Schreiben an Huber mit.

Huber sieht die Spende als besondere Wertschätzung für die tägliche Arbeit der Ärzte, des Pflegepersonals und des Küchenteams: „Das Wohl unserer Patienten hat bei uns oberste Priorität und wir versuchen immer, eine möglichst menschliche und zuwendungsorientierte Versorgung zu gewährleisten. Wenn das bei Ihrem Vater so gut gelungen ist, haben unsere Mitarbeiter alles richtig gemacht“, schrieb er den Spendern.

Auch Landrat Robert Niedergesäß zeigte sich hocherfreut: „Gerade jetzt in der Corona-Zeit, in der
viele Kliniken wirtschaftliche Probleme haben, sind Spenden eine große Hilfe. Das Geld unterstützt die tägliche Arbeit mit kranken und verletzten Menschen und sorgt dafür, dass sie in einem menschlichen, fürsorglichen Umfeld behandelt werden können. Wir sind Herrn Prier und seiner Familie für die großzügige Unterstützung sehr dankbar und wissen das sehr zu schätzen.“

Dass Gernot Prier drei bestimmte Klinikbereiche für die Spende aussuchte, ist kein Zufall: Als Konditormeister
hatte er ein großes Interesse an Lebensmitteln und stand in regem Austausch mit den Ernährungsberaterinnen und Mitarbeitern der Klinikküche von Küchenchef Ludwig Grill. Die Ehefrau des Spenders, Friedlinde Prier, war 2017 auf der Palliativstation „äußerst wertschätzend in ihrer letzten Lebensphase begleitet und gepflegt worden“, so Sohn Harald Prier. Und auf der Station 3 A war Gernot Prier mehrfach stationär mit hohem Einsatz der Pflegekräfte liebevoll wieder gesund gepflegt worden. sf

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