30.000 Euro

Geldsegen für die Kreisklinik Ebersberg

Klinik-Geschäftsführer Stefan Huber (l) und Landrat Robert Niedergesäß (r.r) dankt Ingmar Triffo und Harald Prier
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Klinik-Geschäftsführer Stefan Huber (l) und Landrat Robert Niedergesäß (r.r) dankt Ingmar Triffo und Harald Prier. Sie spendeten 30.000 Euro aus dem Nachlass ihres Vaters an die Kreisklinik.

Bevor der Egmatinger Gernot Prier im Januar starb, äußerte er seinen Kindern den Wunsch, der Kreisklinik Ebersberg 30.000 Euro zu spenden

Landkreis Ebersberg – Kürzlich überwiesen die Nachkommen die von Gernot Prier 30.000 Euro auf das Konto der Klinik. Geschäftsführer Stefan Huber ist überwältigt von dieser Großzügigkeit: „Es ist die zweitgrößte Einzelspende während meiner zwölfjährigen Tätigkeit in Ebersberg.“ Nach dem Wunsch des Verstorbenen erhalten drei Klinikbereiche jeweils 10.000 Euro: die Palliativstation zur freien Verwendung, die Station 3A zur Anschaffung neuer Matratzen und die Klinikküche für den Kauf neuer Geräte. „Unser Vater war oft Patient in der Kreisklinik und fühlte sich bei allen gesundheitlichen Beschwerden immer gut aufgehoben“, teilten seine Tochter Ingmar Triffo, und Sohn Harald Prier in einem Schreiben an Huber mit.

Huber sieht die Spende als besondere Wertschätzung für die tägliche Arbeit der Ärzte, des Pflegepersonals und des Küchenteams: „Das Wohl unserer Patienten hat bei uns oberste Priorität und wir versuchen immer, eine möglichst menschliche und zuwendungsorientierte Versorgung zu gewährleisten. Wenn das bei Ihrem Vater so gut gelungen ist, haben unsere Mitarbeiter alles richtig gemacht“, schrieb er den Spendern.
Dass Gernot Prier drei bestimmte Klinikbereiche für die Spende aussuchte, ist kein Zufall: Als Konditormeister hatte er ein großes Interesse an Lebensmitteln und stand in regem Austausch mit den Ernährungsberaterinnen und Mitarbeitern der Klinikküche von Küchenchef Ludwig Grill. Die Ehefrau des Spenders, Friedlinde Prier, war 2017 auf der Palliativstation „äußerst wertschätzend in ihrer letzten Lebensphase begleitet und gepflegt worden“, so Sohn Harald Prier. Und auf der Station 3 A war Gernot Prier mehrfach stationär mit hohem Einsatz der Pflegekräfte liebevoll wieder gesund gepflegt worden. - sf

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