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Wie soll sich die Gemeinde angesichts einer drohenden Energiekrise verhalten?

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Schule Pfaffing mit Autos
Wie kann in öffentlichen Gebäuden, wie hier der Schule, Energie gespart werden? © Karlheinz Guenster

Darüber sprach jetzt der Pfaffinger Gemeinderat in seiner Sitzung.

Pfaffing – Gemeinderat Max Wegmaier (UBG) griff das Thema auf und fragte, ob es für die Gemeinde „Ideen zum Energiesparen“ gebe. Bürgermeister Josef Niedermeier (FWF) wies darauf hin, dass über 90 Prozent der Straßenlampen bereits auf sparsamere LED-Technik umgerüstet seien. Immerhin habe man damit den Verbrauch von jährlich 58.000 auf 35.000 Kilowattstunden reduzieren können.

Im nächsten Schritt, ergänzte Geschäftsleiter Christian Thomas, könnte eine Abschaltung in der Nacht ein Thema sein. Darüber habe er bereits mit dem Stromlieferanten, dem Bayernwerk gesprochen, und wüsste nun gerne einen Zeitraum dazu, den er aber von den Räten noch nicht genannt bekam. Daher versprach der Bürgermeister, dass man „etwas vorbereiten“ wolle. Bei den öffentlichen Gebäuden sei der Spielraum begrenzt, aber „wir machen uns Gedanken“.

Gemeinderat Tobias Forstner (ÜWG) regte weitere Schritte an, auch wenn es „jetzt vielleicht mal weh tut“. Er selbst habe bereits in der Vergangenheit vieles vorgeschlagen, „davon ist nichts umgesetzt worden“, bedauerte er. Der Abschaltung der Notbeleuchtung in der Schule, erteilte der Bürgermeister eine Absage, das sei eine „Haftungsfrage“ bei der absehbar sei, dass keiner geradestehen wolle“. kg

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