Ausstellungsfläche für Lokaljournalismus

Geschichte der Medien im Landkreis

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Die Vaterstettener Abiturientin Emma Hartinger hat für ihre Abschlussarbeit den Hallo Ebersberg untersucht.

Lokale Kommunikation ist vielfältig. Ihre Medien und Formate genauso wie ihre Konzepte. 14 Abiturienten des Humboldt Gymnasiums Vaterstetten haben in ihren Abschlussarbeiten die „Geschichte der Medien im Landkreis Ebersberg“ erforscht. Die Ergebnisse sind bis Ende Januar im Vaterstettener Rathaus zu besichtigen.

Vaterstetten – Jedes Blatt hat seine eigene Geschichte und einige haben auch eine sehr lange Tradition im Lokaljournalismus. Vom Wochenblatt Hallo Ebersberg über die Tageszeitungen Ebersberger SZ und die Ebersberger Zeitung bis zum Monatsmagazin Living & Style und dem Vaterstettener Gemeindeblatt reicht die Palette der Medien, die die Schüler des Gymnasiums Vaterstetten untersucht haben. Bei den Tageszeitungen wurden auch Print-Ausgaben mit Online-Versionen gegenübergestellt. Oder die Berichterstattungen anhand von Themen wie Weltwirtschaftskrise, Windkraft-Diskussion oder Schwimmbad-Neubau verglichen. Zu den Kriterien gehörten unter anderem Sprache, Inhalt, Layout und Textlängen. Und das Verständnis, dass aus der Region für die Menschen in der Region zu berichten und politische Prozesse und Debatten greifbar zu machen, die Aufgabe von fundiertem Lokaljournalismus ist. Ein wenig aus dem Themenrahmen fällt da die Analyse der Abi-Zeitungen und der Jahresberichte der Schule. „Jede Arbeit ist für sich gesehen ein Meisterwerk und ein Meilenstein zum Abitur“, erklärt Lehrerin Martina Siebs, die das W-Seminar geleitet hat. „Früher sagte man Facharbeit dazu.“ Die Schüler hätten eineinhalb Jahre lang gelernt, zu forschen, Zeitzeugen-Interviews zu führen, zu zitieren und zu bibliografieren. Die mühsamste Arbeit sei jedoch die Niederschrift gewesen. „Da stecken Mühe und Arbeit, Zeit, Nerven und auch Tränen drin.“ Damit die Anstrengungen und Erkenntnisse nicht in der Ablage des Humboldt-Gymnasiums verschwinden, überreichten die Schüler Gemeindearchivarin Ulrike Flitner je ein Exemplar ihrer Texte. Er habe sein eigenes Lokalarchiv zuhause, verriet Bürgermeister Georg Reitsberger. Alles, was Heimat und Gemeinde betreffe, gehöre bei ihm zur Pflichtlektüre. „Ich bin ein sehr leidenschaftlicher Zeitungsleser.“ die

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