+++ VOLKSFEST-MADL 2019 +++

Wir suchen das Ebersberger Volksfest-Madl 2019

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Auch 2019 suchen wir zusammen mit unseren Sponsoren und Festwirt Martin Lohmeyer das Ebersberger Volksfest-Madl.
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Aus dem Glonner Marktgemeinderat

Städtebauförderung für Glonn?

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Kann im Rahmen der Städtebauförderung der Verkehr in Glonn minimiert werden? Viele sind hier sketptisch.

Der Glonner Gemeinderat ist unschlüssig, ob man in das Förderprogramm aufgenommen werden möchte. Ein Entschluss wurde vertagt

Glonn – Schon seit längerem gibt es in Glonn Stimmen, die ein Verkehrskonzept fordern, ist der Durchgangsverkehr im Ort doch enorm. Bereits im März 2018 hat die „Interessengemeinschaft zur Reduzierung der Verkehrsbelastung in Glonn“ (IG RVG e.V.) dafür einen Antrag bei der Gemeinde eingereicht. 

Im Oktober stellten sich daraufhin vier Verkehrsplanungsbüros dem Gemeinderat vor. Nun hat die IG RVG einen weiteren Antrag bei eingereicht, der den alten ändert. „Wir fordern die Gemeinde Glonn auf, sich für die Aufnahme in ein Städtebauförderprogramm der Regierung von Oberbayern zu bewerben. Ziel soll sein, auf diesem Weg eine Sanierung unseres Ortskerns und der Durchgangsstraßen durchzuführen.“

Auf seiner letzten Sitzung diskutierte der Rat diesen Antrag, den auch weitere Vereine sowie Vertreter der Schülerlotsen und Seniorensprecher unterschrieben haben. „Die Begründung des Antrags,“ so heißt es im Rathaus, „vermittelt den Eindruck, dass im Rahmen der Städtebauförderung die Gemeinde mehr Möglichkeiten hätte, verkehrliche Maßnahmen auf Staatsund Kreisstraßen durchzusetzen. Dies ist so nicht richtig. Es gibt im Rahmen der Städtebauförderung keine Sonderrechte bezüglich des Verkehrs.“ Außerdem: „Inwiefern und wann die Städtebauförderung für Glonn sinnvoll ist, muss genereller vom Marktgemeinderat bewertet werden. Der Aspekt Verkehr kann lediglich ein Bestandteil einer städtebaulichen Betrachtung sein. Hierzu ist der Bürgermeister seit Jahren in Kontakt mit der Städtebauförderung.“ 

Im Fokus stehen dabei „die Stärkung der Innenstädte und Ortsmitten sowie von Stadtteilzentren, die Fortentwicklung von Stadt- und Ortsteilen mit besonderem sozialem, ökonomischem und ökologischem Entwicklungsbedarf - Soziale Stadt, die Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen bei Funktionsverlusten, insbesondere bei Brachflä- chen und Gebäudeleerständen – Stadtumbau.“ Da eine Bewerbung zur Aufnahme in ein Städtebauförderprogramm jeweils nur Anfang Dezember möglich und dafür auch ein von einem qualifizierten Planer erstelltes „Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept“ nötig ist, empfehle es sich, sich vor Entscheidungen zur Städtebauförderung erst einmal intensiv mit der Thematik zu beschäftigen. 

Das Thema Verkehr sei dabei ohnehin eher Nebenthema. Notwendig wäre es, eine genaue Zielvorstellung zu entwickeln, die „weit über das Verkehrsthema hinausreichen müsse.“ Nach leidenschaftlicher Diskussion mit unterschiedlichen Standpunkten entschied der Glonner Rat einstimmig, die Entscheidung über die Einholung von Angeboten für ein solches „Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept“ oder vorbereitende Untersuchungen, die voraussichtlich von der Städtebauförderung akzeptiert werden würden, zu vertragen. Kees

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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