Aus dem Grafinger Stadtrat

Grafing: Für Grabsteine ohne Kinderarbeit

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Grafing ändert seine Friedhofs- und Bestattungssatzung für den Waldfriedhof, denn hier ist die Stadt Grafing der Friedhofträger.

Grafing -  Auf Antrag von Stadträtin Lena Huppertz (Linke) soll das Aufstellen von Grabsteinen aus Kinderarbeit verboten werden. In ihrer Begründung legte sie dar, dass rund zwei Drittel aller Grabsteine aus Asien und hier überwiegend aus Indien kämen, wo zur Gewinnung des Natursteins Kinder eingesetzt werden. Mitglieder der Vereinten Nationen haben sich mit der Agenda 2030 auf das Ziel geeinigt, jegliche Form der Kinderarbeit bis zum Jahr 2025 vollständig abzuschaffen. 

Das „Gesetz zur Bekämpfung ausbeuterischer Kinderarbeit bei der Grabsteinherstellung” erlaubt den Friedhofsträgern in ihrer Satzung Grabsteine und Grabeinfassungen aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu verbieten. Dabei umfasst das Verbot sämtliche Bearbeitungsschritte von der Gewinnung des Natursteins bis zum Endprodukt. Auf dem Grafinger Waldfriedhof soll gemäß der neuen Satzung zukünftig kein Grabstein aufgestellt werden, an dessen Herstellung generell Kinder beteiligt waren. 

Das Ratsgremium nahm den Antrag einstimmig an. ar

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