Grafinger Bürgermeister und neue Stadträte zweimal vereidigt

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Dr. Josef Rothmoser (re.) nahm Bürgermeister Christian Bauer den Diensteid ab.

Mit Johannes Oswald (Grüne) und Regina Offenwanger (SPD) sind Grafings Zweiter Bürgermeister und Dritte Bürgermeisterin vom 25-köpfigen Stadtratsgremium gewählt worden.

Grafing - Das Gremium setzt sich in dieser Legislaturperiode aus sieben Parteien und Wahllisten zusammen. Um den Erwartungen des Publikums vor der Stadthalle gerecht zu werden – alle hätten in der Stadthalle keinen Platz gehabt - , wurden Bürgermeister Christian Bauer (CSU) und die neuen Stadträte im Freien zunächst vor der Stadthalle vereidigt und mit Beginn der Stadtratssitzung erneut - der Form wegen - in der Stadthalle. 

Der Stadtrat beschloss anschließend einstimmig die vorläufige die Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechtes sowie zur Geschäftsordnung der vergangenen Legislaturperiode beizubehalten. In etwa zwei Wochen wolle man überarbeitete Fassungen vorlegen, so Bauer. Da CSU und FDP eine gemeinsame Fraktion bildeten, verfügen sie mit CSU-Bürgermeister Christian Bauer bei den Abstimmungen im Stadtrat über elf Stimmen; Die Grünen über sieben, über zwei die SPD und über je einen Die Linke und die Bayernpartei. 

Als eine der wenigen Stadträte in der Stadthalle war Elfriede Huber (CSU) akustisch deutlich zu verstehen. Wortreich schlug sie mit Regina Offenwanger, die mit Christian Kerschner-Gerling die SPD im Ratsgremium vertritt, eine Frau fürs Dritte Bürgermeisteramt vor. Josef Klinger (Freie Wähler) schlug seinen Fraktionskollegen Christian Einhellig für dieses Amt vor. Auch Ottlie Eberl (Grüne) machte sich für Einhellig stark. Mit 14:11 Stimmen gewann Offenwanger die Kampfabstimmung. 

Zuvor war Johannes Oswald (Grüne) ohne Gegenkandidaten mit 18 Stimmen zum Zweiten Bürgermeister gewählt worden. Behandelt wurde auch der Eilantrag von Veronika Oswald (Freie Wähler), Johannes Oswald und Sepp Biesenberger (beide Grüne). „Die Stadt soll ausgewählte städtische Einrichtungen bei Vorlage eines angemessenen Konzepts zeitnah wiedereröffnen“. Mit Freiluftaktivitäten sollte gestartet, die Teilnehmer auf Niesetikette, Händewaschen und angemessene Hygieneregeln hingewiesen und auch Aktivitäten für Senioren möglich werden. Missbrauch müsse natürlich verhindert und gegebenenfalls geahndet werden, so die Antragsteller. Das Ratsgremium befürwortete den Antrag. 

Bauer informierte, dass der Marktplatz verschönert werden soll und erwähnte auch ansprechende Elemente wie Blumentröge zu verwenden. So wird denn die bunte Wildblumenwiese künftig außerhalb des Zentrums angelegt werden. „Kleine Geschenke vertiefen die Freundschaft“, ergänzte Bürgermeister Christian Bauer letztendlich und verwies auf den Tresen in der Stadthalle, auf dem „Grafinger Haferl“ gefüllt mit „Grafinger Schokolade“ für die Stadträte bereitstanden. ar

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