Einkaufen für Risikogruppen

Grafinger Einkaufs-Notdienst reaktiviert

Mann im blauen Hemd mit Einkaufswagen im Supermarkt vor dem Gemüseregal
+
Wer einer Risikogruppe angehört, kann sich bei den ehrenamtlichen der Grafinger CSU melden. Sie erledigen dann die Einkäufe

Menschen, die zur Risikogruppe gehören, können sich ab sofort wieder ihre Besorgungen erledigen lassen. Der Service wird angeboten von der Grafinger CSU, FU, JU und SEN

Im Frühjahr wurde zu Beginn des 1. Lockdowns durch viele ehrenamtliche Kräfte der Grafinger CSU, FU, JU und SEN ein „Einkaufs-Notdienst“ eingerichtet, der bedarfsorientiert bis zum Abflauen der 1. Welle im Sommer auch erfolgreich durchgeführt wurde. Dieser Einkaufsservice wurde vor allem für Kranke und ältere Menschen angeboten, die sich nicht mehr trauten, selbst einkaufen zu gehen und das auch nicht über die eigene Familie organisieren konnten. Nach Ausrufung des 2. Lockdowns hat man sich nun ad hoc entschieden, diesen Service für die betroffenen Personen ab sofort wieder anzubieten. Kurzerhand wurde das bewährte Team um Marianne Greithanner wieder aktiviert und steht ab sofort telefonisch zur Verfügung. 

Über den Hilfsdienst informierten Bürgermeister Christian Bauer (CSU), „Chefkoordinatorin“ Marianne Greithanner von der Frauen Union Grafing und Initiator Thomas Huber (CSU) Bürgermeister Christian Bauer, der zusammen mit seiner Frau Andrea von Anfang an selbst im Helferteam aktiv ist, freut sich über die großartige Unterstützung: „Super, wie schnell sich wieder alle bereit erklärt haben, zu helfen. Wir sind eben ein Team, das zusammen hilft und dort tätig wird, wo es notwendig ist“! Thomas Huber appelliert eindringlich an die Menschen im Landkreis: „In dieser schwierigen Zeit hilft nur weiter zusammen zu stehen und Solidarität mit der vom Virus am stärksten betroffenen Personengruppe zu üben“, so der Sozialpolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion und ergänzt: „Wir müssen alles daran setzen, die Infektionsketten zu durchbrechen und die Weiterverbreitung des Virus zum Schutz der Risikogruppen mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu verhindern“.

Infos zum zentralen Einkaufsdienst Grafing


Ab sofort können sich Grafinger BürgerInnen aus den sog. „Risikogruppen“ (Alte und chronisch kranke bzw. gesundheitlich vorbelastete Menschen, die sich aktuell nicht selbst helfen können, geschützt werden müssen und dies nicht über die eigene Familie organisieren können) unter der Telefonnummer (01 71) 6 52 83 72 an Marianne Greithanner von der Frauen Union (FU) Grafing wenden. Die Anrufe werden zentral entgegengenommen, die Bestellung aufgenommen und im Grafinger Helfer-Team unmittelbar an die nächste Person mit freien zeitlichen Kapazitäten per WhatsApp weitergeleitet, die dann den Einkauf von wirklich notwendigen Lebensmitteln u. Medikamenten tätigt und der betroffenen Person unter Einhaltung der Hygienevorgaben zustellt. 

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Kommentare