Grafing Goes Green

Grafing Goes Green: Mehrweg ist der Weg

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Corona erlaubte vielleicht nicht die direkte Umsetzung des Projektes der Initiative Grafing Goes Green, aber Ideen ließen sich auch über Videokonferenzen weiter entwickeln.

Während des Corona Lockdowns konnte das Projekt Grafing Goes Green nicht weiter betrieben werden. Doch die Grafinger Gymnasiasten haben viele neue Ideen.

Grafing – „Viele Geschäfte in Grafing bieten Unverpacktes Einkaufen gerade nicht an“, erklärt Julian Schmidt, einer der Mitglieder des Projektes „Grafing Goes Green.“ Im Moment eruieren die baldigen Vereinsmitglieder von Grafing Goes Green, wie sie das zusammen mit dem Einzelhandel in Grafing wieder ändern und den Plastikkonsum reduzieren können. In der Lockdownphase kam dazu die Idee für das Projekt „Plastikfreier Tag“ auf. Zusammen mit der Transition Town Initiative Grafing, der Energieagentur Ebersberg-München und der Unverpackt Initiative Grafing arbeiten die Schüler an der Umsetzung. 

Unterstützt werden sie hier auch vom neuen ersten Bürgermeister Christian Bauer, der den Gymnasiasten ein Empfehlungsschreiben mit auf dem Weg gibt. Darin heißt es unter anderem: „Die Stadt Grafing befürwortet ausdrücklich die Beteiligung von Grafinger Geschäften an der Aktion ‚Plastikfreier Einkaufstag‘, die darauf abzielt, auf den Verbrauch von Plastik aufmerksam zu machen.“ Dieser Einkaufstag ohne Einwegverpackung wird im September stattfinden, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und weitere Informationen werden folgen. Ziel des „Plastikfreien Einkaufstags“ ist, wie bei all den anderen Aktionen auch, „dass an diesem Tag möglichst wenig, am besten gar keine Einwegverpackung in den Grafinger Geschäften verkauft wird und die Kunden ihren Plastikkonsum bewusster wahrnehmen,“ so Christian Bauer in seinem Unterstützerschreiben. „Wer an diesem Tag dennoch auf eine Einwegverpackung besteht, wird um eine Spende von 50 Cent gebeten“, so Lisa von Eitzen, ein weiteres Mitglied von Grafing Goes Green. 

Mit diesen Spenden soll das geplante Projekt der „GoGreen Boxen“, ein Pfandsystem mit Mehrwegboxen umgesetzt werden. Die „GoGreen Boxen“ sollen in jedem Geschäft ausliegen und gegen Pfand mitzunehmen sein. So soll es auch außerhalb des besonderen Einkaufstages möglich sein, auf Einwegplastik zu verzichten. Außerdem gestalteten die zehn Mitglieder der Initiative Plakate und Flyer, die demnächst in Grafing hängen und ausliegen, um darauf aufmerksam zu machen, dass „Mehrweg der Weg“ ist und es Plastik zu vermeiden gilt, wo es nur geht. Gedruckt wurde selbstverständlich alles klimaneutral bei der Umweltdruckerei. Auf der Webseite www.grafinggoesgreen.de können die Bürger alle teilnehmenden Geschäfte einsehen, die bei „Plastikfrei einkaufen“ mitmachen und sich informieren, wann die Aktionen wieder starten. Die Stempelkarten, welche schon letzten Herbst in Grafing eingeführt wurden, liegen vor Ort in den Geschäften aus und für jedes Einkaufen ohne Einwegverpackung gibt es einen Stempel an der Kasse. Der untere Teil der Karte kann direkt in den Geschäften in eine Sammelbox eingeworfen werden und wenn man Glück hat, ist die Nummer auf der Karte einer derer, die gewinnen. Die Verlosungen werden bald wieder monatlich stattfinden, ganz nach dem Motto der Initiative: „Verzichte auf Plastik und gewinne!“ Tretne

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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