Bienenhaus im Grafinger Stadtpark

Grafing summt

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Grafings Bürgermeisterin Angelika Obermayr weiht am Sonntag ein Bienenhaus im Stadtpark ein.

Grafing – Die Idee mit den Bienen entstand bereits 2014. Wegen des zunehmenden Bienensterbens haben die Aktivisten der Transition Town Initiative Grafing das Projekt Grafing summt ins Leben gerufen. Man will eine ganz besondere bienenfreundliche Region in und um Grafing werden: Menschen können Bienenstöcke spenden, andere dafür Grundstücke zur Verfügung stellen. Auf Balkonen, öffentlichen Flächen oder im Garten sollen Bienenhotels aufgestellt und Bienenfutter gepflanzt werden. Inzwischen gibt es nicht nur die Neuigkeit, dass dazu in Kürze eine Website vorgestellt wird (www.grafing-summt.de), sondern auch, dass im naturnahen Teil des Stadtparks ganz offiziell ein Bienenhäuserl aufgestellt wurde. Eingeweiht wird das neue Hause für die Honigmacher von keiner geringeren als von Grafings Bürgermeisterin Angelika Obermayr. Und zwar am Sonntag, 2. Juli um 14 Uhr. „Neben einer gemeinsamen Saataktion vor Ort wird es auch kleine Überraschungen von Kindern geben. Und: Groß und Klein werden durch erfahrene und junge Bienenexperten mehr Informationen über die wundervolle Welt der Honig- und Wildbienen bekommen,“ so erzählt Sabine Kirchner, Kopf der Initiative. Das Projekt Grafing summt wurde übrigens von vielen Bürgern über Einkäufe mit der Bürgerkarte „Bürger vermögen Viel“ gefördert. Inzwischen ist es so weit gewachsen, dass das Familien- und BürgerZentrum Grafing e.V. die Trägerschaft übernommen hat. Grafing summt kann sich nun in den Reigen der Partnerstädte von Deutschland summt einreihen. Das Bienenhäuserl mit Infotafeln im Grafinger Stadtpark wurde vom Imker Claus Mayr gestaltet und errichtet. Die Stadt Grafing hat das Projekt mit einer Geldspende unterstützt und den Grund, auf dem das Bienenhäuserl steht zur Verfügung gestellt. Botschafter für ein blühendes Grafing sollen die Bienen im Stadtpark sein. Albert Einstein wird folgendes Zitat zugeschrieben: "Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr."  Kees

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