Das „Sondergebiet Bau- und Wertstoffhof“ von Grafing

Grafing will „Baurecht im Vorratsschrank“

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Südlich des neuen Bauhofs kann das Übergangswohnheim für Flüchtlinge zeitlich befristet entstehen.

Mit dem Bebauungsplan für das „Sondergebiet Bau- und Wertstoffhof“ im Süden der Stadt am Schammacher Weg will sich die Stadt Grafing eine Möglichkeit schaffen, bei Bedarf auf einer Fläche von knapp 50 x 16 Metern Wohnbebauung zeitlich befristet errichten zu können.

Grafing -  Wie der Baukörper gegliedert sein wird, kann auch später entschieden werden, erklärte man seitens der Verwaltung. Die Planung des Sondergebiets in Schammach besteht bereits seit Juni 2014. Im Dezember 2015 erfolgte hier die Änderung, um letztendlich dem großen Zuzug von Flüchtlingen Rechnung zu tragen. Eine Änderung des landesweit gültigen Baurechts erlaubt derzeit, wenn sonst keine Beeinträchtigung aus der Umgebung vorliegt auch in Sondergebieten eine temporäre Wohnbebauung bis zum 31. Dezember 2031 zu zulassen. Da man aber in Grafing dies auch an die Mietzahlungen durch den Freistaat gekoppelt hatte und der Freistaat aufgrund des geringen Flüchtlingszuzugs seit Mitte 2016 Mietverträge von großen Wohngebäuden nur selten abschließt, war in Grafing eine Änderung der Satzung zum Bebauungsplan nötig. Grafings neuer Bauhof wird in einigen Wochen fertiggestellt sein. Der drangvollen Enge auf dem Areal neben dem Volksfestplatz ist damit ein Ende gesetzt. Auch das über die Kommune verteilte Arbeitsmaterial soll hier zentral seinen Platz finden. ar

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