„Bachhäusl“ in Grafing

Schwarzbauten erreichen die Legalität

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Sondergebiet „Bachhäusl“ – nach Rück- und Umbaumaßnahmen mit Kontrolle künftig legal.

Für Grafings Bauamtsleiter Josef Niedermeier der einzige Weg, die Gartenhäuschen und das Gärtnern in „Bachhäusl“ zu erhalten.

Grafing – Die in den 1950er Jahren ungenehmigt entstandene „Wochenend- und Kleingartensiedlung“ soll über den Bebauungsplan „Sondergebiet Gartenhausgebiet“ und nach deutlichen Rückbauten zu Gartenhäusern mit maximal 30 Quadratmeter Grundfläche legalisiert werden. „Es wird uns ein Leben lang begleiten“, stellte Niedermeier fest, denn für Einhaltung der die Auflagen, die die Eigentümer dort erhalten haben, ist die Stadtverwaltung zuständig. 

Nach nun mehr vierjähriger Verfahrensdauer kann die vollständige Auflassung der „Bachhäusl“-Ansiedlung verhindert werden. Doch alljährlich kommt der Kontrolleur und hält den Bestand fest. So sind neben den zulässigen einfachen maximal drei Meter hohen Gartenhäusern in Holzbauweise auch Bienenhäuser unter bestimmten engeren Voraussetzungen als sonstige Vorhaben zugelassen. Mehrfach sei dieser Antrag gestellt und nun gemäß dem Paragraph 35 des Baugesetzbuches entsprochen worden. Ferner dürfen nur zu gärtnerischen Zwecken in zulässiger Weise genutzt werden. 

Auch was dort angepflanzt wird, muss sich an eine Liste mit erlaubten Pflanzen halten – alles wird vom Kontrolleur dokumentiert. „Für Verstöße ist die bauaufsichtliche Ahndung einzuleiten“, heißt es im Beschluss. ar

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