Kommunalwahl 2020

Grafinger Grüne stehen zu 100 Prozent hinter Obermayr

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Ja! Groß war die Freude bei Angelika Obermayr, denn da waren die 100 Prozent, die ihr eine weitere Amtszeit eröffnen. Zu den ersten Gratulanten zählte Wahlleiter Thomas von Sarnowski.

Grafing´s Bürgermeisterin Angelika Obermayr (Grüne) stellt sich erneut zur Wahl

Grafing - „Nur ein gut geführtes Rathaus schafft diese Projektlast“, resümierte Grafings Bürgermeisterin Angelika Obermayr bei der Nominierungsversammlung der Grünen in Grafing. „Wir haben viel gemacht, ich will weitermachen“, sagte Obermayr. Sie wolle bis 2026 weitermachen und erhielt zur Nominierung als Grüne Bürgermeisterkandidatin 100 Prozent. 

Nach und nach füllte sich der Saal im Heckerbräu – vertreten war die Gründergeneration der Grünen, ebenso wie erst kürzlich der Partei beigetretene Mitglieder. Nach Obermayrs Überzeugung kann Grafing „ohne parteipolitisches Gedöns geleitet werden“ Es habe funktioniert, „doch hat es sich im letzten Jahr verloren“. Dass sie nicht immer so entscheiden könne, wie es die Grünen-Fraktion tut liege daran, dass „mein Job ist, zu 100 Prozent Bürgermeisterin für alle Grafingerinnen und Grafinger zu sein“. „Ich gehe gerne voraus, aber ich werde immer dafür sorgen, dass alle mitkommen können. 

Mit 60 Prozent der Wählerstimmen hat Obermayr 2014 die Stichwahl gewonnen. Dann hieß es für sie Ärmel hochkrempeln, denn die kostenintensive Kanalisierung aller Ortsteile war fertigzustellen, die Auswirkungen der Ostumfahrung zu bewältigen, ein moderner Bauhof mit Photovoltaik zu errichten, ein grünes Gewerbegebiet umzusetzen, öffentliche Tiefgaragenstellplätze in zentraler Lage sowie gut 20 neue Sozialwohnungen nach neuem Konzept zu schaffen und last but not least die 12 Millionen Euro teure Erweiterung/Neubau der Grundschule zügig anzugehen. 

Nicht zuletzt wurde schnell Bauland und Wohnungen für ortsansässige Bürger realisiert. Neben diesen dauerhaft sichtbaren Maßnahmen verbuchte Obermayr auch das friedliche Volksfest, den Ausbau des Ganztagesangebots an Grund und Mittelschule, die neuen Räumlichkeiten für vhs und Musikschule, viele neue Radlparkplätze und ebenso den durchaus kostspieligen Breitbandausbau. Sie vernetze Trachtler mit Mitgliedern der Transition und strukturierte die Stadtverwaltung, in der jetzt viele junge, gut ausgebildete Menschen miteinander arbeiteten. In ihrer neuen Amtsperiode will sie weitere Kinderbetreuungsplätze schaffen, das integrierte Stadtentwicklungskonzept zu Ende führen, Gartenstraße und Marktplatz erneuern. 

Zur aktuellen Stadthallen-Situation erklärte Obermayr, „wer jetzt eine vermeintliche Lösung weiß, hat von der Komplexität der Problematik keine Ahnung“ „Ich mache meine Arbeit verdammt gern, Grafing ist bei mir in guten Händen“. Die knapp 30 Gäste applaudierten. ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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