Die Wanne ist voll

Neugestaltete Schulaula am Gymnasium Grafing

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Die Wanne ist voll, sprich fertig. Die Vision von Initiator Christian Burger und den Grafinger Gymnasiasten konnte realisiert werden.

Großer Jubel über die neugestaltete Schulaula am Gymnasium Grafing

Grafing – Mit einem Legostein-Modell überzeugte Christian Burger, jetzt Studienrat und Fachbetreuer Physik am Gymnasium Grafing sowie dort einst Schüler, Landrat Robert Niedergesäß und den Kreistag vom Umbau der „Badewanne“ – wie die Aula gerne bezeichnet wird. Rund 500.000 Euro investierte der Landkreis, der Sachaufwandsträger des Gymnasiums ist – 120.000 Euro Zuschuss gab der Freistaat. 

Die rund erneuter „Badewanne“ zeigt sich hell, funktionell und den aktuellen Bedürfnissen angepasst. In einem spannenden und reich bebilderten Vortag erläuterte Christian Burger der Schulfamilie und den anwesenden Kreisräten bei der Eröffnung die 40-jährige Geschichte der Grafinger „Badewanne“. Ohnehin ist dieser Raum als Schulaula eines Gymnasiums knappst bemessen. Hinzu kam, dass einerseits der Besuchereingang und die Bühne direkt nebeneinander angeordnet waren, andererseits verwehrte eine von Mauerwerk umgebene Treppe vielen Zuschauern die Sicht aufs Bühnengeschehen. Viele Anläufe, dem Manko der Schulaula Abhilfe zu schaffen, liefen ins Leere. Reden und erklären halfen nichts und jammern schon gar nicht, um den Verantwortlichen zu verdeutlichen, dass ein Umbau sinnvoll ist. Da griff der Physiker zum Lego-Stein, baute im Jahr 2016 die alte ‚Badewanne en miniature‘ nach und präsentierte das Modell Landrat Robert Niedergesäß.

Christian Burger baute so geschickt, dass er das übermäßige Mauerwerk entfernen konnte, um so mehr Platz für die Zuschauer zu gewinnen. Auch die Verlagerung der Bühne von der einen zur gegenüberliegenden kurzen Seite bot für viele Zuschauer so gute Sicht auf das Bühnengeschehen. Das Gedränge am Eingang beeinflusste nicht mehr die Akteure auf der Bühne. Das Legostein-Modell des Urgesteins des Grafinger Gymnasiums überzeugte. Landrat und Kreistag stimmten zu, denn nach 40 Jahren war auch der Stand der Technik in der Schulaula zu aktualisieren. Seit den Sommerferien 2018 fand der Umbau statt. Staub und Schutt gab es zur Genüge in den vergangenen acht Monaten. Nun kommt man ohne Gedränge von außen und innen zu den Sitzreihen, sitzt auf grauen Stufen mit Sitzheizung und hat einen guten Blick aufs Geschehen in der „Badewanne“. Bei Bedarf öffnet sich die Fensterfront. Die Zuschauer gelangen schnell ins Freie auf den Pausenhof. a

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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