Filmfestspiele in Ebersberg

Großes Kino

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Organisieren das 39. Bayerische Amateurfilm Festspiel: Ike und Toni Ackstaller von den Filmfreunden Ebersberg.

39. Bayerische Amateurfilm Festspiele in Ebersberg

Ebersberg – Vom 16. bis 18 März finden die Bayerischen Amateurfilm Festspiele dieses Jahr in Ebersberg statt - im Alten Speicher. Ausrichter des Festivals sind die Filmfreunde Ebersberg, namentlich Ike und Toni Ackstaller. Veranstaltet wird das Festival vom Landesverband Film + Video Bayern (LFVB). 

„Der Landesverband war vom Ebersberger Landesfilmfestival für Südbayern 2016 so begeistert, über die Lokalität wie auch über die enorme Publikumsresonanz, dass wir gefragt wurden, ob die diesjährigen 39. Bayerischen Amateurfilm Festspiele in Ebersberg ausgerichtet werden können,“ erzählt Ike Ackstaller auf einer Pressekonferenz. „Das hat uns natürlich total gefreut.“ Auf diesem Filmfestival werden etwa 30 bis 35 Filme aus allen Filmgenres gezeigt, die nicht länger als 20 Minuten sein dürfen; Non-Fiction wie Fiction, d.h. Spiel- wie Dokumentarfilm. Auch Trickfilme sind zugelassen. Die Filme können auch ganz kurz sein. Zu gewinnen gibt es einen großen Bayrischen Löwen mit Rautenschild für den bestprämierten Film, sechs weitere Löwen, einen Publikumspreis und einige Sonderpreise. 

Noch wissen die Ackstallers zwar nicht, welche Filme, die von den verschiedenen Filmclubs vorgeschlagen wurden, gezeigt werden, denn gerade sitzen die Vorstände des Verbandes noch an der diesjährigen Programmplanung. Sobald das Programm steht ist es online unter www.film-festspiele.de einzusehen – und natürlich liegt es zu Festivalbeginn auch ausgedruckt im Alten Speicher aus. „Gezeigt wird aber auf jeden Fall eine Auswahl der besten Filme aus den vorangegangenen drei Landesfilmfestivals,“ so Toni Ackstaller. „Nach der Vorführung werden die Filme dann von einer kompetenten Gesprächsrunde vor Publikum besprochen.“ Das sei ein äußerst spannendes Erlebnis, Kritik wird vorgetragen, aber natürlich auch Positives betont. Bei den Bayerischen Amateurfilm Festspiele werden nur Filme gezeigt, die keinen kommerziellen Hintergrund haben, d.h., Filme, die ohne Vermarktungsabsicht und ohne Etat von engagierten Amateuren oder auch von jungen Filmschaffenden gedreht wurden. Für manche junge Filmemacher, auch Studenten von Filmhochschulen, wird ein solches Festival gerne als Sprungbrett in die Professionalität genutzt. Ein ehemaliger Teilnehmer, so erzählt Toni Ackstaller, hat später sogar einmal einen Oskar gewonnen. Die Filme werden in Blöcken gezeigt, in deren Anschluss die Fachjury – eine Mischung aus erfahrenen Amateuren und professionellen Filmschafenden – die Filme bespricht. 

Diese Jury wird auch die Preisträger – dies allerdings nicht öffentlich – nominieren. Für das Publikum ist der Ablauf ideal, denn es ermöglicht, dass man während des Festivals Kommen und Gehen kann wie man mag, freilich nicht während der Filmvorführungen, aber zwischen den einzelnen Filmen. Die Schirmherrschaft für das 39.Bayerische Amateurfilm Festspiele hat übrigens kein geringerer als Ebersbergs Bürgermeister Walter Brillmayer übernommen. Technische Anforderungen an die Filmer gibt es keine, erlaubt ist alles, was gefällt. „Das macht die Sache natürlich aufregend, denn es geht nicht darum mit welcher Kamera man filmt, sondern darum, was man aus seinem Stoff macht.“ Die Amateurfilmer machen alles selbst, was dazu führt, dass der Abspann wesentlich kürzer ist als bei professionellen Streifen. „Wir sind immer erstaunt, welcher Aufwand oft für einen Film betrieben wird, dabei geht es auch einfacher und ist trotzdem gut.“ Wer schon mal Filme der Amateurfilmer gesehen hat, der weiß, dass dies stimmt. Soviel wurde aber schon mal verraten: ein Film erzählt die Geschichte einer Flucht aus der ehemaligen DDR mit einem Ballon – und zwar mit dem einstigen Flüchtenden als Protagonisten. Der Film ist eine Mischung aus Dokumentation und nachgestellten Szenen. Das alles lässt ein spannendes Festival erwarten. Der Eintritt ist übrigens frei. 

Die 39. Bayerische Amateurfilm Festspiele finden am Freitag, 16. März ab 17 Uhr und am Samstag, 17. März von 9 bis 18.30 Uhr im Alten Speicher in Ebersberg statt. Am Sonntag, 18. März werden auf einer Matineé ab 10 Uhr die Preise vergeben und die besten Filme nochmals gezeigt. Kees

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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