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In „guter Pfaffinger Hand“

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Foto: Günster
Pfarrer Josef Huber segnet die Autos.

Zwei Fahrzeuge gleichzeitig segnen, dazu ein Festzug mit vielen befreundeten Nachbarfeuerwehren – das erlebten jetzt die Pfaffinger bei ihrem Feuerwehrfest.

Pfaffing – Pfarrer Josef Huber zeigte sich in seiner Predigt in der übervollen Kirche sehr erfreut darüber, „dass sich Menschen für den Nächsten einsetzen“. Auch bei der Feuerwehr sei Vertrauen gefragt, das entstehe durch Wissen, doch mit Glaube sei es wie bei einer Freundschaft, das gehe tiefer. Denn gegenseitig müssten sich die Helfer auch vertrauen. So etwas wachse langsam, das sei nicht zu beschleunigen. Davon nahm er sich selbst nicht aus. Es gehöre die Zeit dazu, so etwas reifen zu lassen. Die Saat genüge, das Aufgehen liege stets in Gottes Hand. 

Gleich neben der Kirche auf dem Dorfplatz standen die beiden neuen Autos in rot: ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und ein Katastrophenschutzfahrzeug. Das erste ist ein Ersatz für ein mittlerweile ausgemustertes, das zweite stellte der Landkreis zur Verfügung, beide segnete der Pfarrer und dazu Plaketten des Schutzheiligen Christophorus. Bürgermeister Lorenz Ostermaier hob in seiner Ansprache die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr hervor, er hoffte, dass mit den Fahrzeugen gezielter zu helfen sei, denn man übernehme damit auch staatliche Aufgaben. 

Kommandant Christian Thomas sprach von „einem Glück“, diese beiden Fahrzeuge zu erhalten, es sei „wichtig, mit einem sauberen Gerät zu arbeiten“, denn der Vorgänger sei zu alt gewesen und von der Technik her nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Es sei gelungen, sich mit drei weiteren Gemeinden abzusprechen und durch eine Sammelbestellung Kosten zu sparen. Das Katastrophenschutzfahrzeug des Landkreises habe man gerne freiwillig übernommen. 

Kreisbrandrat Richard Schrank beglückwünschte die Pfaffinger zu den Fahrzeugen. Das Katastrophenschutzfahrzeug sei hier „in guter Hand“, er wünschte allzeit gute Fahrt!“. Man werde „nicht ewig vom Hochwasser verschont bleiben“ prophezeite der stellvertretende Landrat Josef Huber, für diesen Fall sei es gedacht, ergänzte er. Die Ausstattung sei gut, denn trotz aller Herausforderung soll der Umgang damit „ja auch Freude machen“. Anschließend ging es in einem langen Festzug angeführt von der „Pfaffinger Musi“ die Hauptstraße entlang zum Feuerwehrhaus. Dort konnte jeder die neuen Autos ausgiebig anschauen.kg

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