Kleine Wunder der Natur

Eicheln - essbar oder giftig?

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Hallo klärt Mythen um die Herbstfrucht Eichel

Region - Um Eicheln ranken sich einige kulinarische Mysterien. Viele wissen nicht, ob diese essbar oder giftig sind. Sie sind beides. Essbar und giftig. Um Eicheln genießbar zu machen, müssen zuerst die Gerbstoffe aus der Nussfrucht, die ansonsten zu Bauchschmerzen beziehungsweise Krämpfen führen. Um dies zu erreichen, wässert man die von der Schale befreiten Früchte einige Tage, so lösen sich die nicht verträglichen Stoffe heraus. 

Anschließend trocknet man diese wieder und kann sie dann weiterverarbeiten – zum Beispiel zu Mehl und daraus feines Brot backen. Schweine und Wild- beziehungsweise Waldtiere vertragen die Eicheln roh. Für sie wird das heuer ein Fest, denn Eicheln gibt es dieses Jahr, wie viele andere Früchte, in Massen. Neben dem kulinarischen Nutzen besitzt die Frucht des meist mächtigen Eichenbaumes auch eine zartschöne Ästhetik. Die Eicheln auf dem Bild sind von nur einem Baum und eine jede sieht anders aus. Manche sind dick und rundlich, andere zart und dünn. 

Auch lässt sich auf jeder Frucht eine andere Maserung erkennen. Ganz ähnlich wie bei Holz. Die eine hat dunkle Streifen, die nächste ist eher in einem Farbton gehalten. Gerade jetzt im Herbst, wenn schönes Wetter ist, lohnt es sich auf alle Fälle bei einem Spaziergang sich diese Früchte, wie auch andere Herbstfrüchte, genauer anzusehen und zu studieren, welch kleine Wunder die Natur hier vollbracht hat.  Tretner

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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