Jungendempfang im OHA

„Ich bin stolz auf Euch!“

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Auch die Realschule Vaterstetten hat eine Vielzahl von Schülern, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren.

Gemeinde ehrt engagierte Jugendliche

Vaterstetten – Einmal im Jahr lädt die Gemeinde Vaterstetten alle Jugendlichen, die sich ehrenamtlich engagieren, zu einem Empfang ins OHA, um ihnen zu danken und ihnen eine Urkunde zu überreichen, die sie später einmal für ihre Bewerbungsunterlagen brauchen können.Auch heuer hatte der Verein aktiver Bürger (VaB), der den Empfang im Auftrag der Gemeinde organisiert, wieder 83 Jugendliche eingeladen. Sie alle waren von der AWO, dem Pfadfinderstamm Barrakuda, der evangelischen Petrigemeinde, dem Humboldt-Gymnasium, der Kuratie Neufarn, dem katholischen Pfarrverband, der Realschule, dem SC Baldham-Vaterstetten oder dem TSV zur Ehrung vorgeschlagen worden, weil sie sich dort in ihrer Freizeit in besonderer Weise engagieren, sei es als Gruppenleiter oder als Ministrant, als Schulsanitäter oder Streitschlichter. „Ihr opfert viele Stunden, um das Gemeinwohl zu pflegen, dafür dankt Euch die Gemeinde“, so Bürgermeister Georg Reitsberger. „Dank Euch haben wir hier eine lebendige Gemeinde, in der man gerne lebt. Mit Euch wird unsere Zukunft gestaltet!“Schade nur, dass nicht einmal die Hälfte der Eingeladenen zu der Ehrung gekommen war. Bei vielen mögen Termingründe eine Rolle gespielt haben, doch es gab ganz offensichtlich auch andere Gründe: Der Jugendempfang hatte im vergangenen Jahr für viel Unmut unter den Geehrten und den Vereinen gesorgt, weil die Organisation durch den VaB mehr als holprig gewesen war. Auch heuer gab es schon im Vorfeld Ärger, denn auf den Einladungen stand ein Vermerk, dass jeder Jugendliche aus Platzgründen nur maximal zwei Begleiter mitbringen dürfe. Wer also neben den stolzen Eltern auch noch Geschwister oder Freunde mitnehmen wollte, hatte Pech gehabt. Diejenigen Familien und Jugendlichen, die gekommen waren, konnten nach dem offiziellen Teil noch ein leckeres Brunchbuffet genießen. Dazu gab es Musik von den „Heavy Winds“ und viel Lob vom Gemeindeoberhaupt: „Bleibt weiter so aktiv, die Gemeinde wird Euch unterstützen. Ich bin stolz auf Euch!“ Mit seinen Lobeshymnen blieb er weitgehend allein, während in den vergangenen Jahren meist noch etliche Gemeinderäte gekommen waren, um den Jugendlichen auf diese Weise Anerkennung zu zollen – heuer hatten die Veranstalter schlichtweg vergessen, sie einzuladen. Nach nur eineinhalb Stunden war das OHA wieder wie leer gefegt.se

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