Erstimpfung bald abgeschlossen

Coroan-Impfung: Kleinere Nadeln und digitalisierte Informationen

Person mit blauen Handschuhen spritzt eine andere Person in den Oberarm mit einer Spritze.
+
Impfen soll künftig nur noch in den Impfzentren stattfinden.

Am 23. Januar sollen die mobilen Impfteams mit der Erstimpfung durch sein. Dann sollen die Impf-Aktionen primär im Impfzentrum stattfinden

Ebersberg – Überwiegend über mobile Impfstationen findet derzeit die Covid19-Impfaktion im Landkreis Ebersberg statt, wenn der Impfstoff geliefert wird. „Am 23. Januar sind wir einmal durch“, so Brigitte Keller aus dem Corona-Krisenstab im Landratsamt. Bereits ab dem 15. Januar beginnt in Ebersberg die Zweitimpfung. Dank der Unterstützung durch die Bundeswehr kann zeitnah in Ebersberg das Gesundheitsamt auf verbesserte digitale Füße gestellt werden.

Verlässlich Daten sind im Corona-Pandemiegeschehen nur selten zeitnah zu haben. Holprig ist die Digitalisierung der Daten. Bisher wurden die Daten der positiv getesteten Personen via Fax-Gerät weitergeleitet. In den kommenden Tagen sollen zwei IT-Spezialisten der Bundeswehr eine bundeseinheitliche Software zur Erfassung der positiv getesteten Personen installieren und damit das Pandemiegeschehen schneller und eventuell auch präziserer zum Robert-Koch-Institut (RKI) gelangen. Mit dem Einsatz der IT-Spezialisten sind rund zwei Dutzend Bundeswehrsoldaten zur Unterstützung des Gesundheitsamtes im Landratsamt eingeteilt.

Seit Mitte Dezember – also rund ein Monat ist das Impfzentrum einsatzbereit. Doch meist fahren zwei mobile Einsatzteams den Impfstoff an sechs Tagen zu den Heimen und impfen vor Ort. Gleichzeitig wird für die Geimpften der zweite Impftermin nach der 21-tägigen Zwischenpause festgelegt. Für diese Zweitimpfung erfolgte die Lieferung des Impfstoffes durch den Freistaat, der diese entsprechend eingelagert hat. Die zunächst geplanten 1.000 Impfdosen pro Woche für Erst-Impfungen sind im Landkreis Ebersberg nicht vollständig angekommen. Dennoch erhofft man sich, „nein, erwartet“, betonte Keller, dass der Landkreis zweimal wöchentlich mit je 450 Dosen beliefert werden wird. Allerdings können nur dann Impf-Termine für die Erstimpfung vergeben werden, wenn der Impfstoff auch im Landkreis angekommen ist. Dann dürften künftig die Impflinge nicht mehr mit der großen Spritze den Impfstoff erhalten, sondern, wie Keller erläuterte, auch mit kleineren Nadeln.

Auch im Impfzentrum schreitet die Digitalisierung fort. Doch auch hier hat die Sache Haken und Ösen. Sind einmal alle Information zum Impfgeschehen digital erfasst und an die nächste Behörde abgeschickt, sind die digitalisierten Daten für den Landkreis nicht mehr greifbar. ar

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Bauchwand- und Leistenbrüche nicht unterschätzen!
Bauchwand- und Leistenbrüche nicht unterschätzen!
Neugestaltete Schulaula am Gymnasium Grafing
Neugestaltete Schulaula am Gymnasium Grafing
Autounfall: 26-Jähriger prallt gegen mehrere Bäume
Autounfall: 26-Jähriger prallt gegen mehrere Bäume
Herz und Nieren: Geht es einem Organ schlecht, leidet auch das andere
Herz und Nieren: Geht es einem Organ schlecht, leidet auch das andere

Kommentare