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Lena Heimann ist die amtierende Weißwurstkönigin

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Magdalena Heimann aus Bruck ist die 6. Bayerische Weißwurstkönigin. © Foto: privat

Ein Jahr lang schwingt Magdalena Heimann aus Wildenholzen in der Gemeinde Bruck jetzt das Weißwurstzepter

Bruck/Bayern – Auf Magdalena Heimann wird im nächsten Jahr so einiges zukommen: Sie wird beim Neujahrsempfang Ministerpräsident Markus Söder die Hand schütteln, auf der Grünen Woche in Berlin das Metzgerhandwerk reprä- sentieren und auf verschiedenen Weißwurstpartys, unter anderem beim Stangl-Wirt in München, mitfeiern. Denn: Magdalena ist die 6. Bayerische Weißwurstkönigin. Die 20-Jährige hat sich gegen insgesamt 55 Bewerberinnen aus allen Regierungsbezirken Bayerns durchgesetzt. 

Bei der Finalrunde im niederbayerischen Bodenmais überzeugte sie die Jury mit ihrem disziplinierten Auftreten, mit fachlichem Wissen und ihrer selbstbewussten Haltung. „Eigentlich habe ich mir nur so zur Gaudi beworben“, sagt Königin Lena. „Aber als ich mit sechs anderen Kandidatinnen ins Finale kam, wollte ich schon gewinnen.“ Als Auszubildende in der Metzgerei ihrer Eltern ist sie natürlich auch die perfekte Repräsentantin für Bayerns Nationalheiligtum.

Da stellt sich dann natürlich auch die Frage, wie das perfekte Weißwurstrezept auszusehen hat. „Das ist natürlich geheim“, sagt sie mit ihrem erfrischendem Lachen. „Aber sie muss vom Metzger sein, frisch und locker, mit Petersilie und einer leichten Zitronennote.“ Magdalena Heimann steht zu 100 Prozent hinter dem Handwerk, sie hat großen Respekt vor dem Produkt und möchte ihren Titel der Weißwurstkönigin auch dazu nutzen, ein klein bisschen Werbung für ihren Beruf zu machen. Auch die Tradition steht bei ihr hoch im Kurs, mit nur einer kleinen Ausnahme: „Die Weißwurst zuzeln? Das geht gar nicht.“ sc

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