Spender für Jugendtreff sind willkommen

JEK soll attraktiver werden: Kirchseeon saniert Jugendzentrum

Kirchseeoner Jugendtreff JEK
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Der Kirchseeoner Jugendtreff befindet im Untergeschoss der Kita Spatzennest

Der Jugendtreff JEK in Kirchseeon ist in die Jahre gekommen, Jugendliche finden die Räumlichkeiten wenig attraktiv. Das soll sich ändern

Kirchseeon – „Corona ist irgendwann zu Ende“, so der optimistische Ausblick von Kirchseeons Bürgermeister Jan Paeplow in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Das Thema: Sanierung des Jugendtreffs Eglharting Kirchseeon, kurz JEK.

Das JEK scheint, so Paeplow, für die Zielgruppe nicht mehr attraktiv genug, um sich dort zu treffen - wenn es wieder erlaubt sein sollte. Die letzten Sanierungsarbeiten liegen bereits 15 Jahre zurück, wie Sigrid Weidlich vom Bauamt in ihrem Sanierungskonzept erläuterte.

Und tatsächlich weisen Fotos von den Innenräumen auf teilweise erbärmliche Zustände am Westring 6 hin. Das barrierefreie JEK dient auch Vereinen für ihre Gruppenarbeit: Seetaler, Pfadfinder, der Kinderpark der Nachbarschaftshilfe oder das katholische Kreisbildungswerk nutzen den Gruppenraum, die Spielwiese dient beim gemeindlichen Ferienprogramm als Erlebnisspielwiese.

Ein Jugendraum mit 130 Quadratmeter bietet Platz für 100 Jugendliche zwischen zwölf und 25 Jahren. Insgesamt könnten sich im gesamten JEK 150 Personen aufhalten. Nun wird die pandemiebedingte Schließung für dringende Maßnahmen etwa bei der 30 Jahre alten Küche oder der Bühne genutzt.

Malerarbeiten stehen an, das Büro, welches zuletzt als schmutzige Abstellkammer genutzt wurde, muss entmüllt werden. Eine neue Außenbeschriftung ist notwendig, eine neue Bar soll ebenso eingebaut werden. Mit diesen und weiteren Arbeiten werden Kosten von geschätzt 46.000 Euro auf die Gemeindekasse zukommen.

„Mehr wird es nicht, das verspreche ich“, so Weidlich gegenüber „Hallo“. Ihren Optimismus konnte Rainer Schott nur bedingt teilen. Denn der örtliche Leiter des Amts für Kinder/Jugend verwies auf steigende Ausgaben, wenn die Toiletten auch ausgetauscht werden müssten, was im aktuellen Konzept noch nicht vorgesehen ist.

Jedoch hatte Barbara Burgmayr-Weigt (CSU) zuvor in der Sitzung genau dies angemahnt: Denn allein, dass die WCs noch als funktionsfähig eingestuft würden, dürfte nach so langer Nutzungsdauer einem Austausch nicht entgegenstehen. Nach der Renovierung, die laut Rainer Schott noch heuer starten soll, ist ein Jugendprojekt geplant, in dem die Teilnehmer selbst ihre Sitzmöbel bauen. In Weidlichs Konzept, das einstimmig beschlossen wurde, befindet sich abschließend ein Spendenaufruf: Vereine, Ehrenamtliche, Firmen, Banken und Stiftungen dürfen gerne an den Maßnahmen im JEK teilnehmen, wobei besonders finanzielle Unterstützung gerne gesehen würde.

osw

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