Kommunalwahl 2020

Wählergemeinschaft „Pro Ebersberg“ präsentiert Bürgermeisterkandidaten

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Für Gemeinwohl, Demokratie und Gerechtigkeit tritt die Wählergemeinschaft „Pro Ebersberg“ ein v.l.: Ihr Vorsitzender und Bürgermeisterkandidat Josef Peis sowie seine Stellvertreter Claudia Pfrang und Reinhold Weise.

Josef Peis möchte Bürgermeister von Ebersberg werden. Er setzt auf Bürgerdialog, Lebensqualität und Gemeinwohl

Ebersberg – Gerade einmal gegründet, stellt die Wählergemeinschaft „Pro Ebersberg“ bereits ihren Bürgermeisterkandidaten vor. „Ich habe Lust darauf“, erklärte Josef Peis. Als Bürgermeister gelte es zum einen, die Verwaltung zu leiten und gemeinsam mit ihr Ziele zu erreichen Und zum anderen will Peis die Stadtpolitik mit den Bürgern gestalten, ohne sich „im Alltagsgeschäft zu verfranzen“. Man bot Häppchen und Musik. Doch die allein füllte den mit 160 Sitzgelegenheiten bestückten Saal der Sieghartsburg nicht. Groß war das Interesse im Publikum, was die neue Wählergemeinschaft „Pro Ebersberg“ präsentieren wird. 

Um die Perspektiven der Besucher kennenzulernen, hatten die im Saal verteilten Mitglieder der Wählergemeinschaft ein offenes Ohr für die Gäste. Auch an Wandtafeln waren konkrete Wünsche anzuheften. Auf die konkrete Frage aus dem Publikum, welchen der anderen vier Kandidaten Peis denn unterstützen wolle, wenn er es selbst nicht in die Stichwahl schaffe, antwortete Peis: er gehe davon aus, dass er in die Stichwahl kommen wolle, könne, müsse. Auf eine andere Frage, wie Ebersberg 2030 aussehe, antwortete Peis, dass es einen Fußweg um die Weiherkette geben werde, Ebersberg weiterhin die grüne Perle im Osten von München sei und ferner tolerant und Energie autark. Er könne sich vorstellen, dass ähnlich wie in Rosenheim die Holzverarbeitung als Gewerbe in Ebersberg Fuß fasst. Peis betonte, eine andere, lösungsorientierte Stadtpolitik möglichst im Konsens mit allen machen zu wollen. S

ein Ziel ist es, darauf zu achten, „gesundes Gewerbe“ in Ebersberg anzusiedeln. Bei der Stadtentwicklung müsse man „klug mit dem Gelände umgehen“. Jedenfalls will Peis den Bürgerdialog, will die Sichtweisen der Ebersberger kennenlernen, bietet Wohnzimmergespräche an. Josef Peis ist Diözesangeschäftsführer im Erzbistum München und Freising. Hier beobachtete er gesellschaftliche und kirchlichen Entwicklungen. So kann er fundiert ehrenamtlichen Mandatsträger in Pfarrgemeinden Beratung und Unterstützung geben. Auch kommunalpolitische Mandatsträger nutzen sein Angebot, um die Entwicklung von Schwerpunkten und Projekten zu fördern, um später zielgenaue und nachhaltige Schritte zu ermöglichen. Der 46-Jährige lernte Bankkaufmann, studierte Politikwissenschaft und arbeitet zunächst als Geschäftsführender Diözesanvorsitzender. Er engagierte sich bei der katholischen Jugend, zwölf Jahre als Schützenmeister und gründetet eine Theatergruppe. Von 2002 bis 2008 sammelt er als Gemeinderat in Oberding im Landkreis Erding kommunalpolitische Erfahrung. Seit zwölf Jahren wohnt Peis in Ebersberg und kennt als dreifacher Familienvater die Alltagsprobleme von Kindergartenund Schulkindern. Sportlich ist er beim Fuß- ball engagiert. Zurück zur Kommunalpolitik kam Peis im Gespräch mit Dominic Mayer und Manfred Kugler über Lebensqualität sowie Gemeinwohl, was sich nicht nur in den kommunalen Wirtschaftszahlen spiegeln sollte. Nun ist Josef Peis Vorsitzender der Wählergemeinschaft.

Seine Stellvertreter in der Wählergemeinschaft sind Claudia Pfrang, Direktorin Stiftung Bildungszentrum der Erzdiö- zese sowie Reinhold Weise, der bis zu seinem Ruhestand als CEO verantwortlich für alle Hotelbetriebe einer Unternehmensgruppe im In- und im Ausland war. ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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