Jugendforum in Vaterstetten

Jugendliche in Vaterstetten treffen sich zum Gedankenaustausch

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Rege Diskussionen gab es beim Jugendforum in Vaterstetten.

Jugendlichen in Vaterstetten fehlt es vor allem an Räumlichkeiten, sagen sie im Jugendforum

Vaterstetten – Vaterstettens Jugendpflegerin Martha Golombek lud die Jugendlichen der Gemeinde zu einem Gedankenaustausch ein und rund ein Dutzend Jungen und Mädchen folgte der Einladung ins „Jura“, Vaterstettens Jugendraum an der Baldhamer Straße. „Ich möchte mir von Euch Aufträge abholen und erfahren, was Ihr Euch von der Gemeinde wünscht, damit ich diese Anliegen dann im Gemeinderat vorbringen kann“, erläuterte Golombek. 

Wünsche haben die Jugendlichen genug, doch schnell kristallisierten sich drei Hauptanliegen heraus: Ein frei zugänglicher Bolzplatz, mehr Platz und bessere Öffnungszeiten im „Jura“ und ein Bandübungsraum außerhalb des OHA. Zwar gibt es dort einen Übungskeller, der auch genutzt wird, jedoch ist der nur zu den OHA-Öffnungszeiten zugänglich, wie einige Jugendliche erläuterten. Diese Öffnungszeiten passen aber nicht unbedingt zu den Bedürfnissen der jungen Leute, die zum Teil schon in Ausbildung sind und entsprechend spät nach Hause kommen: „Ich kann eigentlich nur zum Üben kommen, wenn ich Berufsschule habe“, bedauert einer der Jungs. 

Eine Gruppe jüngerer Mädchen nutzt den „Jura“ zwar gerne, würde sich dort aber auch gern etwas zurückziehen können. Schließlich ist nicht alles, was die Mädchen zu besprechen haben, für die Ohren der größeren Jungs bestimmt. Der „Jura“ hat aber nur einen einzigen Raum und der ist montags für Kinder, donnerstags und freitags für die etwas Älteren geöffnet. Sich dort mal eben spontan zum Ratschen oder Spielen treffen? Geht nicht. Natürlich ist den Jugendlichen klar, dass Martha Golombek nicht ganz alleine den „Jura“ länger geöffnet halten kann, weshalb möglichst noch ein zweiter Jugendpfleger her müsste. 

Außerdem sind die Jugendlichen bereit, auch selbst Verantwortung zu übernehmen, die ihnen anvertrauten Räume – sei es ein Bolzplatz, ein Jugend- oder ein Bandübungsraum – auch selbst zu pflegen und mit diversen Aktionen zu unterstützen. Nicht nur Martha Golombek hörte den jungen Leuten genau zu, sondern auch Bürgermeister Georg Reitsberger und Florian Pöhlmann, Ortsvorsitzender der Jungen Union und Jugendsprecher der CSU-Fraktion im Gemeinderat. Alle drei versprachen, sich für die Anliegen der Jugend einzusetzen. Se

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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