KJR-Jugendkulturpreis 2019

„Vorsicht zerbrechlich“

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Jessica Kropp vom KJR, Babsi Lux vom Alten Kino, Geräuschemacher Max Bauer und Philipp Spiegelsberger, Geschäftsführer des KJR

Der Kreisjugendring Ebersberg vergibt auch 2019 wieder einen Jugendkulturpreis

Landkreis – Zum 20.Mal ruft der Kreisjugendring Ebersberg (KJR) einen Jugendkulturpreis aus. Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 21 Jahre sind eingeladen, alleine, als Gruppe oder Schulklasse ein Kunstwerk zum Thema „Vorsicht zerbrechlich“ bis zum 28.Oktober beim KJR einzureichen. Eine Jury - bestehend aus Geraldine Frisch vom Ebersberger Kunstverein, der Grafikerin und Künstlerin Anne Liebegott, Babsi Lux vom Alten Kino, dem Geräuschemacher Max Bauer und Janis Michal vom Kreisjugendring - wird aus den abgegebenen Beiträgen verschiedene Preise ermitteln.

 Zudem werden alle eingereichten Kunstwerke ein ganzes Wochenende lang im Studio an der Rampe beim Ebersberger Kunstverein ausgestellt. Die Ausstellungseröffnung ist am 15.November um 16 Uhr. Eingereicht werden können Kunstwerke jeder Form. Bilder, Fotos und Texte sind genauso zugelassen wie etwa Theaterstücke, digitale Werke oder Schnitzereien. Wichtig zu wissen ist, dass die Kunstwerke mit Ausnahme der digitalen Werke, nur in gedruckter, gemalter oder geschriebener Form eingereicht werden können. Digitale Arbeiten sind auf einem USB-Stick abzugeben. Da sich im Laufe der letzten Jahre immer mehr junge Menschen an dem Wettbewerb beteiligt haben, wurde dieses Jahr das Gesamtbudget für die Preisgelder nochmals um 1000 Euro erhöht. Insgesamt stehen der Jury nun 2.500 Euro für alle Preise zur Verfügung. 

Wie hoch die einzelnen Auszeichnungen ausfallen, entscheiden die Juroren jedoch erst nach Abschluss der Einreichphase. Denn: „Uns ist wichtig, dass das Preisgeld den Einreichungen entsprechend aufgeteilt wird,“ erzählt Max Bauer. Man will - auch abhängig von den unterschiedlichen Altersgruppen, die sich beteiligen - deshalb die Preise in verschiedene Gruppen einteilen. Und das geht eben erst, wenn man weiß, wie viele junge Menschen sich beteiligt haben und wie alt sie sind. „Schließlich kann man ein Kunstwerk eines Siebenjährigen nicht mit dem eines 21jährigen vergleichen.“ Ein Thema für diesen inzwischen jährlich stattfindenden Wettbewerb zu finden sei nicht ganz einfach, erzählen die Juroren. Denn es soll einerseits jede Altersstufe ansprechen, andererseits verschiedene Formate zulassen und zudem auch politisch interpretiert werden können, was aber keineswegs so sein muss. „Vorsicht zerbrechlich“ sei ein offenes Thema, das allesmögliche an Gedankenspiel zulasse

. „Wir wundern und freuen uns immer wieder, was den Kindern und Jugendlichen zu unseren Themen so alles einfällt,“ erzählt Babsi Lux, die schon seit einigen Jahren in der Jury sitzt. Sie strahlt: „Kinder sind unglaublich kreativ.“ Die Wurzeln des Ebersberger Jugendkulturpreises liegen in den 1980er Jahren. Zunächst fand er unregelmäßig statt, von Anfang der 1990er Jahre bis Mitte 2007 regelmäßig. Nach einer Pause wird der Preis inzwischen seit 2013 jährlich ausgeschrieben. Diesjährige Abgabefrist für die Kunstwerke zum Thema „Vorsicht zerbrechlich“ ist der 28.Oktober. Bis um 17 Uhr müssen alle eingereichten Werke in der Geschäftsstelle des KJR sein (Bahnhofstraße 12 in Ebersberg). Die Preisverleihung findet am Sonntag, den 17.November um 16 Uhr im Studio an der Rampe im Klosterbauhof statt. Wer Fragen hat, kann sich per Mai (mail@kjr-ebe.de) oder via Telefon (0 80 92) 2 10 38 an den KJR wenden. Kees

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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