Naturschutz und Landwirtschaft

Landkreis Ebersberg: Der Kiebitz folgt der Wildbiene

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Viele Landwirte im Landkreis wechseln derzeit von der chemischen hin zur mechanischen Unkrautbekämpfung. Das erforderte eine sehr hohe Aufmerksamkeit der am Kiebitz-Projekt beteiligten Landwirte, wofür sich Landrat Robert Niedergesäß bei ihnen bedankte.

Der Landkreis Ebersberg startet weiteres Naturschutzprojekt

Landkreis – Das Kiebitz-Vorkommen im Landkreis ist nun kartiert. Günstige Lebensbedingungen findet der auf der roten Artenschutzliste stehende Kiebitz auf Wiesen im Gelände mit sanften Bodenwellen und Senken, in denen sich Regenwasser sammeln kann, wie es zwischen Pliening, Poing und Markt Schwaben, aber auch an der Ostgrenze des Landkreises vorkommt. 

Zwischen Mitte März und Juli brütet der Kiebitz bis zu zwei Gelege aus. Nur in dieser Zeit sollen mit großen Schildern Hundehalter auf den Gebrauch der Hundeleine in den Schutzgebieten hingewiesen werden. Um der sogenannten Schilderblindheit entgegenzuwirken, werden diese danach wieder entfernt. Insbesondere die von der Kiebitz-Population betroffenen Landwirte sind sensibilisiert, haben heuer schon bei der Feldbearbeitung Kiebitze händisch in Sicherheit getragen und sogenannte Kiebitz-Fenster auf den Feldern unbearbeitet gelassen. Das Projekt unter Leitung von Max Finster in der Unteren Naturschutzbehörde wird fortgeführt und nun mit Flyern der Bevölkerung nahegebracht. ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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