Aus dem Kirchseeoner Marktgemeinderat

Kirchseeon: Geld für Musikernachwuchs, Geduld beim Funkmast

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Nachwuchs für die Kirchseeoner Musikkapelle soll in Zukunft gefördert werden.

In der Grundschule soll eine Bläserbande eingerichtet werden. Der Marktgemeinderat unterstützt das Projekt finanziell

Kirchseeon – Der angekündigte Funkturm an der ATSV-Anlage in Kirchseeon lässt auf sich warten. Gut so, werden sich so manche Eltern denken, die Bürgemeister Udo Ockel jüngst Beschwerden geschickt hatten. Sie sorgten sich über schädliche Strahlung auf die jungen Sportler vor Ort. Keine Überraschung an sich, denn dies war bereits Thema in der Bürgerversammlung. Der Standort wurde mit Bedacht und Verantwortung gewählt, so die Info bei der ersten Junisitzung im Marktgemeinderat. Da aber bis dato noch keine weiter führenden Rückmeldungen vom Landratsamt vorliegen, wird der Aufbau des Funkturms wohl noch einige Zeit ins Land ziehen. 

Gute Nachrichten für den musikalischen Nachwuchs: In jener Ratssitzung ging es um spätere Mitglieder in Kirchseeons Marktkapelle. Denn es gibt viel versprechende Pläne. Udo Ockel legte eine Anfrage der Grund- und Mittelschule, der Marktkapelle und der Musikschule bezüglich finanzieller Förderung von so genannten Bläsergruppen vor, die an der Grundschule eingerichtet werden sollen: Eine zweijährige „Bläserbande“ in der 3. und 4. Klassenstufe sowie Instrumentalunterricht in Gruppen bei Fachlehrern der kommunalen Musikschule. Dieser wird von den Eltern mit Gebühren finanziert. Damit das Zusammenspielen der Kinder in der Bläserklasse als kostenfreie AG an der Schule verwirklicht werden kann, baten die Antragsteller um einen Sonderzuschuss für die von der Musikschule abgeordnete Fachkraft: 2.470 Euro pro Klasse und Schuljahr, folglich doppelt so viel im zweiten Jahr für dann zwei Kirchseeoner Bläserklassen. „Überschaubar“, so Ockels Kommentar hierzu. 

Auch angesichts anderer Landkreisgemeinden, wo mit solchen Projekten bereits erfolgreich Nachwuchsarbeit für die örtliche Musikformationen betrieben wird, waren sich die Ratsmitglieder einig, diese Förderung zu leisten. „Super Idee“, befand etwa SPD-Rat Thomas Kroll. Und: „Wir haben Kündigungsecht, falls nicht genug Resonanz käme“, so Ockel. Nach dem einstimmigen Beschluss wird es ab 1. September eine zweijährige Probephase geben - wie bei den Singklassen. osw

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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