Kommunalwahl 2020 in Kirchseeon

Klaus Seidinger will Bürgermeister von Kirchseeon werden

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Die Unabhängige Wählergemeinschaft in Kirchseeon stellt einen Bürgermeisterkandidaten

Welches Problem gibt es aktuell in der Marktgemeinde, auf das sich Ihr Fokus richtet?

Probleme wird es in den meisten Kommunen immer geben, wobei sich in Kirchseeon die wohl größten Probleme wie zum Beispiel die Kinderbetreuung und die Schulerweiterung durch die gute Arbeit der letzten Jahre unseres 1. Bürgermeisters und des Marktgemeinderates größtenteils erledigt haben. Wir müssen allerdings den weiteren Bedarf an Krippen, Kindergarten und Hortplätzen stetig im Auge behalten. Da für die Kinderbetreuung weitgehend gesorgt ist, würde ich Projekte für die Seniorenbetreuung angehen, insbesondere „Betreutes Wohnen“. Wichtige Themen wie Fiat-Gelände, Verkehrsinfrastruktur und die nachhaltige, umweltschonende Entwicklung unserer Marktgemeinde würden den Rahmen dieses Interviews sprengen, stehen aber auf meiner Agenda ganz oben. Ich will dem Wähler allerdings nichts vormachen: Weitere Großprojekte werden durch die äußerst angespannte finanzielle Lage sehr schwer zu realisieren sein.

Was hat Sie zur Kandidatur bewogen?

Da ich seit zwölf Jahren das Amt des 3. Bürgermeisters ausüben darf, bin ich mir der großen Verantwortung und des Arbeitspensums eines 1. Bürgermeisters sehr wohl bewusst. Als geborener Kirchseeoner sehe ich das Amt als 1. Bürgermeister nicht als Karrieresprung sondern als Berufung, die ich mit Dankbarkeit und Achtung vor unseren Bürgern ausüben würde. Als sich abzeichnete, dass sich kein erfahrener Bürgermeisterkandidat bei den anderen Parteien finden wird, übernahm ich für die UWG Kirchseeon die Kandidatur zum 1. Bürgermeister. Kirchseeon hat mittlerweile eine Größe von über 10.000 Einwohnern erreicht, die eine größtmögliche Erfahrung von einem Bürgermeister verlangt. Man kann sich diese Erfahrung nicht durch gelegentliche Besuche der Gemeinderatssitzungen aneignen.

Womit wird im kommenden Wahlkampf der Unterschied zu den Mitbwerbern besonders - hervorgehoben?

Ich denke, diese Frage habe ich mit den vorausgegangenen Fragen schon beantwortet: „Erfahrung statt Newcomer“ zum Wohle Kirchseeons. Meine Mitbewerberin und meine Mitbewerber sind sehr sympathische, nette Kandidaten, sollten aber die nächsten Jahre noch Erfahrung im Gemeinderat sammeln.

Haben Sie als 3. Bürgermeister ein vermeintlich größeres „Machtwort“ als etwa die kommunalpolitischen „Neulinge“ der CSU und SPD, die gegen Sie antreten?

Ob ich als 3. Bürgermeister ein vermeintlich größeres Machtwort habe? Ich will keine Macht, ich will Verantwortung übernehmen.

Interview Oliver Oswald

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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