Reihe wird fortgesetzt

Klima-Kino in Oberpframmern: Fünf starke Filme

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Der Film „True Cost - Der Preis der Mode“ zeigt die Schattenseite der Modewelt

Dienstags-Klima-Kino-Reihe in Oberpframmern wird fortgesetzt

Oberpframmern – Die Energiewende ist in aller Munde. Gerade eben erst machte die Nachricht die Runde, dass 2018 das wärmstes Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung vor mehr als 130 Jahren war. Mehr als zwei Grad wärmer als in den Jahren davor war es laut Statistik des Wetterdienstes in Deutschland in diesem Jahr bisher. Ein Grund vielleicht, warum die Dienstags-Klima-Kino-Reihe in Oberpframmern recht erfolgreich ist. Jeweils am ersten oder zweiten Dienstag eines Monats zeigt der Arbeitskreis Energie Oberpframmern im Stüberl der Mehrzweckhalle Filme, die sich mit Umweltund Klimaschutz beschäftigen sowie Nachhaltigkeit thematisieren. Die gute Nachricht: diese Reihe wird nun fortgesetzt. 

Sie beginnt am 6. November mit dem Film „Power to Change“ von Carl-A. Fechner. Der Film ist ein eindrucksvolles Plädoyer für eine rasche Umsetzung der Energiewende. Fechner erzählt mitreißende Geschichten von Kämpfern, Tüftlern und Menschen wie Du und Ich. Er nimmt seine Zuschauer mit auf die Reise durch ein Land, in dem Hunderttausende für die Energierevolution kämpfen - voll Leidenschaft und Hoffnung, Rückschläge einsteckend und Erfolge feiernd. 

Am 4. Dezember geht es weiter mit „True Cost – Der Preis der Mode,“ einem Film, der die grausigen Seiten der Mode zeigt. Denn: „Während wir häufig unbeschwert auf der Jagd nach dem nächsten Kleiderschnäppchen sind, hat die Produktion der Kollektionen gerade in Entwicklungsländern, in denen sie hergestellt werden, weitreichende Konsequenzen für Menschen und Umwelt. Mit einem von strahlenden Laufstegen zu trostlosen Slums wandernden Blick auf verschiedenste Nationen veranschaulicht der Film jene folgenschweren Schattenseiten der Mode.“ 

Am 8.Januar läuft dann „Chasing Ice“. Lange Zeit stand der anerkannte Naturfotograf und Wissenschaftler James Balog dem Klimawandel skeptisch gegenüber und spöttelte über die akademische Naturforschung. Doch während seiner Langzeitstudie EIS (Extreme Ice Survey) fand er unwiderlegbare Beweise für die Klimaveränderungen unseres Planeten. Es entstanden atemberaubende Bilder und eine spektakuläre und aufrüttelnde Dokumentation, die den Klimawandel sichtbar macht. 

Dass rund um die Welt derzeit mehr als 65 Millionen Menschen gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen, um vor Hunger, Klimawandel und Krieg zu fliehen, thematisiert der eindringliche Film „Human Flo“. Der am 12.Februar zu sehende Streifen ist ein Zeugnis für die Unantastbarkeit der menschlichen Würde und wirft eine der Fragen auf, die prä gend für dieses Jahrhundert sein werden: Wird unsere globale Gesellschaft es schaffen, sich von Furcht, Isolation und Eigennutz zu lösen und einen Weg der Offenheit, Freiheit und des Respekts für Menschlichkeit einschlagen? 

Zum Abschluss der Filmreihe wird am 12. März der Film „Unsere Erde“ gezeigt. Das Filmteam um Regisseur Alastair Fothergill hat sich aufgemacht, der Geschichte unseres Planeten und der Vielfalt der Lebensformen nachzuspüren. Von Nord nach Süd verläuft die Route, durch 26 Länder mit Szenen von mehr als 200 Drehorten. Was sie auf ihrem weiten Weg an Bildern eingefangen haben, ergibt einen phänomenalen Eindruck der bedrohten Schönheit unserer Welt. „Würden wir diesen Film in 10 oder 20 Jahren drehen, könnten wir viele dieser außergewöhnlichen Bilder, die wir jetzt auf der großen Leinwand zeigen, gar nicht mehr einfangen.“ 

Der Eintritt zu allen Filmen ist frei. Beginn ist jeweils 19.30 Uhr. Weitere Infos, auch zum Arbeitskreis findet man unter www.energiewende-oberpframmern.de. Kees

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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