Klima-Kita-Boxen im ersten Test

„Aha! – so geht Umwelt“ 

Christina Spiegel und Christian Bauer mit der neuen Klima-Kita-Box
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„Die Klima-Kita-Box ist ein voller Erfolg“, freuten sich Grafings Klimamanagerin Christina Spiegel und Bürgermeister Christian Bauer.

Als erste Kommune im Landkreis Ebersberg hat jetzt die Stadt Grafing gleich zehn der Klima-Kita-Boxen der Energieagentur Ebersberg-München erworben. Die kleinen Forscher lernen damit, wie die Natur funktioniert

Grafing – Mit ihren neuen grünen Klima-Kita-Boxen sind jetzt alle Grafinger Kitas „Start klar“. Der Kita-Alltag wird mit spannenden Erlebnissen bereichert und lässt die kleinen Forscher beeindruckende Erkenntnisse sammeln. Was passiert, wenn das Eis schmilzt, die Pflanzen wachsen und Wasser seinen Weg und seine Fließgeschwindigkeit eben nicht selbst bestimmt? Mit den einzelnen Modulen aus der Klima-Kita-Box können die Kinder unter der Anleitung ihre Betreuerin beobachten, kombinieren und – auch ohne Schreibkenntnisse - dokumentieren.

Als erste Kommune im Landkreis Ebersberg hat jetzt die Stadt Grafing gleich zehn der Klima-Kita-Boxen der Energieagentur Ebersberg-München erworben, die von Angelika Bachmann und Marion Eder in Zusammenarbeit mit Haarer Kitas entwickelt wurde.

Bei den einzelnen Themen wie die „Auswirkungen der Polschmelze“, das „Pflanzenwachstum“, „Umgang mit den Ressourcen“ oder „umweltfreundliches Verhalten“ setzt man nicht primär auf Wissensvermittlung, sondern vielmehr auf den Aha!-Effekt bei den Kindern. Einfache Versuchsreihen lassen auch die kleinen Forscher nachvollziehen, „Mein Tun hat Folgen“, „Wenn ich der Pflanze kein Wasser gebe, vertrocknet sie“ und „Wenn wir zusammenarbeiten, müssen keine Pflanzen vertrocknen“. Dank der Eisbär-Handpuppen können die Kinder im einfachen Rollenspiel auch ihre Ansichten mitteilen.

In der Lieferung der Klima-Kita-Boxen wäre eigentlich auch die Einführung in die Arbeit mit der Box verbunden gewesen. Doch hier ersetzte ein Webinar die Veranstaltung, man kommunizierte kürzlich digital miteinander. Dabei konnten die Erzieherinnen erste Erfahrungen mit der Box sammeln.

Nummerierte Säckchen und Mappen befinden sich in der grünen Klima-Kita-Boxen. In den Mappen befindet sich das Anschauungsmaterial wie Bilder, Karten, Material zur einfachen Dokumentation und fünfteilige Puzzles, die (bei Bedarf auch weiter zu zerstückeln) zum Thema. In den dazugehörigen Säckchen sind die notwendigen Utensilien für die Versuche mit den kleinen Forschern untergebracht. „Man kann jederzeit mit der Klima-Kita-Box starten“, freuten sich die Erzieherinnen über die kompakten Bausteine zur Umwelterziehung. Vieles ist selbsterklärend, so das Lob der zukünftigen Nutzer. Jedes einzelne Modul-Thema kann individuell erweitert und für die Situation vor Ort angepasst werten. Die leichte Handhabung überzeugte. Nicht unwesentlich ist der Stick in der Klima-Kita-Box, auf dem der Inhalt nochmal abgespeichert ist. Bei so viel positiver Rückmeldung zeigte sich Grafings Klimamanagerin Christina Spiegel, die den Kauf für alle örtlichen Einrichtungen initiiert hatte, sichtlich zufrieden. ar

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