Nach dem Bürgerentscheid

Pro Windenergie fordert mehr Mut

Wald vor Bergkette mit 5 Windrädern
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Das Bündnis Pro Windenergie Ebersberger Forst möchte sich dafür einsetzen, dass es bei den fünf Windrädern im Ebersberger Forst bleibt

Nach dem Bürgerentscheid meldet sich jetzt Pro Windenergie Ebersberger Forst zu Wort. Sie wollen sich dafür einsetzen, dass es bei den fünf Windrädern im Forst bleibt

Landkreis – Das Aktionsbündnis PRO Windenergie Ebersberger Forst ist erfreut über den Ausgang des Bürgerentscheides und die Zustimmung der Bürger für die Windkraft im Ebersberger Forst. Dies teilt das Bündnis in einer Pressemitteilung mit.

„Gleichzeitig sehen wir sehr wohl die große Aufgabe, die an Klimaschutz interessierte Bürgerschaft bei diesem Vorhaben umfassend einzubinden und von der Sinnhaftigkeit dieser Windräder, sowie weiterer in den Landkreiskommunen, zu überzeugen“, heißt es in der Pressemitteilung. Und die Verantwortlichen betonen: „Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass es bei der Zahl von fünf Windrädern im Forst bleibt und dass der Ebersberger Forst ökologisch nicht an Qualität verliert.“ Es sei ihnen wichtig, dass die Modifizierung der Landschaftsschutzgebietsverordnung kein „Türöffner“ für den Forst schädigende Projekte sein wird.

Nach Meinung von Pro Windenergie Ebersberg seien fünf Windräder im Forst nur ein wichtiger Baustein für die Dekarbonisierung der Energieversorgung im Landkreis. Man wolle, dass der notwendige Umbau der Energieversorgung deutlich an Fahrt aufnehme und man werde als Partei- und Organisationsübergreifende Initiative weiterhin alle Aktionen und Projekte im gesamten Landkreis unterstützen, die diesem Ziel dienen.

„Wir hoffen dabei sehr auf die Unterstützung derjenigen, die explizit keine Windräder im Forst haben wollten“, heißt es in der Pressemitteilung: „Wir bieten unsere Unterstützung denjenigen, die das Urteil des Verfassungsgerichtes ernst nehmen, endlich zu handeln und nicht alle Belastungen auf die nachfolgenden Generationen zu übertragen.“

Analog zum Urteil des Bundesverfassungsgerichtes fordert das Aktionsbündnis die Landkreispolitik auf, das 2006 einstimmig beschlossene Energieziel 2030 endlich mit aller Kraft zu verfolgen. Ziele zu nennen und keine maximalen Anstrengungen zu deren Umsetzung zu unternehmen, sei mit der Verfassung nicht vereinbar.

Deshalb fordert Pro Windenergie Ebersberger Forst parallel zur Ausbaustrategie erneuerbarer Energien eine Einsparungs- und Effizienzstrategie für Kommunen, Unternehmen und private Haushalte.

„Wir werden mit allen zusammenarbeiten oder diejenigen unterstützen, die nun auf die Gemeinden zugehen um dort die notwendigen Entscheidungen in die Wege zu leiten.

Wir hoffen auf einen mutigen Landrat und Kreistag, auf mutige Bürgermeister und Gemeindeparlamente, die sich den zu erwartenden Widerständen stellen und ihrer Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft gerecht werden wollen“, so die Verantwortlichen.

sc

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