Nächster Heimgegner für den EHC ist Miebach

EHC Klostersee gelingt Überraschungs-Coup in Garmisch

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Kapitän Bernd Rische mit Silvester Senger bei der Überreichung der finanziellen Unterstützung des Teams vom EHC Klostersee für den Verein Orthopädie Dritte Welt.

Der EHC Klostersee arbeitet in der laufenden Verzahnungsrunde zwischen Bayernliga und Oberliga Süd weiter hart daran, die Spielrunde mit einer Spitzenplatzierung abzuschließen.

Grafing – Ein echter Überraschungs-Coup der Grafinger war das 4:5 nach Verlängerung beim SC Riessersee. Nach diesem Teilerfolg gegen den Top-Favoriten im Zehnerfeld legten die Rot-Weißen ein glattes 6:0 über die an den ersten drei Spieltagen siegreichen Wölfe vom EC Bad Kissingen nach. 

Voller Stolz konnte Trainer Dominik Quinlan anschließend von zwei „sehr starke Vorstellungen, in denen fast alles richtig und wenig falsch gemacht wurde“ berichten. Zeit, um ein wenig durchzuatmen bleibt den Klosterseern nicht. 

Am kommenden Wochenende warten auswärts mit dem EV Füssen (Freitag, 19.30 Uhr) und im Grafinger Eisstadion dem TEV Miesbach (Sonntag, 17.30 Uhr) die zwei nächsten harten Nüsse auf die Rot-Weißen. 

Anschließend steht man vor einer „englischen Woche“, da das kürzlich wegen der Schneelast auf Eisstadiondach ausgefallene Gastspiel bei den Peißenberg Eishacklern am Dienstag, 29. Januar (20 Uhr) nachgeholt wird. 

Kürzlich hat die Truppe um Kapitän Bernd Rische wieder bewiesen, auch über den eigenen Tellerrand schauen zu können. Der „Capitano“ überreichte an den früheren Mitspieler und jetzigen Physiotherapeuten des Teams, Silvester Senger, eine spontan im Mannschaftskreis gesammelte Geldsumme als Spende für das Hilfsprojekt des Vereins Orthopädie Dritte Welt (ODW), das sich schon seit vielen Jahren medizinisch in Sierra Leone engagiert, einem der ärmsten Länder der Welt. Senger ist im ODW-Team der beiden Ebersberger Ärzte Dr. Wolfgang Haller und Dr. Artur Klaiber als Physio an Bord, wenn es darum geht, in Sierra Leone vor Ort kostenlose Operationen und Behandlungen durchzuführen, fachliche Sprechstunden abzuhalten und medizinisches Personal mit „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu schulen. tim

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