Gegen Gewalt gegen Frauen

Kolpingsfamilie spendet 2.500 Euro an den Frauennotruf Ebersberg

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Aktive der Kolpingsfamilie übergeben der Vorsitzenden des Frauen- und Mädchennotrufs Ebersberg, Evelyn Hitzke (vordere Reihe, l.), und Geschäftsführerin Angela Rupp (daneben) den Spendenscheck aus dem Erlös des Glühweinverkaufs auf dem Ebersberger Christkindlmarkt.

Der Frauennotruf ist da, wenn Frauen Opfer von häuslicher oder sexueller Gewalt werden. Die Kolpingsfamilie unterstützt den Verein jetzt mit einer Spende

Ebersberg – Die freudige und harmonische Atmosphäre im und vor dem Glühweinstand der Kolpingsfamilie Ebersberg am Christkindlmarkt im vergangenen November bildet geradezu den Kontrast zum Thema Gewalt gegen Frauen und Kinder. Dabei ist Hilfe gegen häusliche Gewalt das Ziel der Spende, welche mit dem Glühweinverkauf erzielt wurde: Die Kolpingsfamilie spendet 2.500 Euro an den Frauen- und Mädchennotruf Ebersberg.

Traditionell unterstützt das „Glühweinstand-Team“ der Kolpingsfamilie um Liane und Andreas Gigler gemeinnützige Hilfsprojekte und soziale Einrichtungen in nah und fern. Treffender und näher dran an der familienhaften Idee der Kolpingbewegung kann dennoch kaum keine Spende sein – Hilfe gegen häusliche Gewalt! Bei der Spendenübergabe hörten die Kolpingfreunde sichtlich betroffen von den Verantwortlichen des Frauennotrufs, wie alltäglich häusliche Gewalt – auch in Ebersberg – passiert und wie wichtig die Arbeit des Frauennotrufs ist. Für die Kolping-Aktiven eine nochmalige Bestätigung dafür, mit ihrer großen Spende genau richtig zu handeln.

Der Frauen- und Mädchennotruf Ebersberg kümmert sich seit 30 Jahren vor Ort um die Opfer häuslicher und sexualisierter Gewalt – fast immer sind das Frauen und Mädchen. Die derzeit acht aktiven ehrenamtlichen Vereinsmitglieder um deren Vorsitzende Evelyn Hitzke leisten zusammen mit der Geschäftsführerin Angela Rupp und zwei Teilzeitmitarbeiterinnen die leider umfangreiche Arbeit: Dabei handelt es sich um Soforthilfe und Beratung von Frauen und Kindern, die körperliche und/oder psychische Gewalt erleiden, sexualisierte Gewalt, sexuelle Belästigung, sexuellen Missbrauch oder Vergewaltigung erfahren haben, die von Stalking betroffen sind oder sich aufgrund häuslicher Gewalt in einer Trennungsoder Scheidungssituation befinden. Neben der akuten Krisenintervention sind auch längerfristige Unterstützung und Traumafachberatung möglich. Der Verein berät die Hilfesuchenden anonym, parteilich und kostenlos und berät auch Angehörige und Fachleute. 

Kontakt

Der Frauen- und Mädchennotruf Ebersberg ist unter der Telefonnummer (08092) 88 110 erreichbar (E-Mail: info@frauennotruf-ebe.de) red

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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