Aus dem Zorneding Arbeitskreis Energiewende

Zorneding wird Mitglied beim Klimaschutznetzwerk

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Dr. Stieler (l.) und Prof. Bücker informierten über das Energieeffizienz-Netzwerk, dessen Gründung im Oktober abgeschlossen sein soll.

Das "kommunale Energieeffizienz-Netzwerk Ebersberg-München“ wurde dem Arbeitskreis Energiewende Zorneding vorgestellt. Der AK stimmt für den Beitritt.

Zorneding  -  Professor Bücker (Institut für nachhaltige Energieversorgung) und Doktor Stieler, der die Nachfolge von Hans Gröbmayr als Geschäftsführer der Energieagentur Ebersberg-München nach dessen Einstand in den Ruhestand antreten wird, stellten das im Aufbau befindliche "kommunale Energieeffizienz-Netzwerk Ebersberg-München“ vor. Zufrieden berichteten sie, dass die hiesige Einrichtung zu den dichtesten Netzen in Deutschland gehöre; immerhin mit zehn Kommunen aus dem Landkreis München und vier aus dem Ebersberger Raum. 

Es geht dabei um Beratung für die Kommunen als auch die Vernetzung untereinander, wenn Energieeffizienz erreicht werden soll. Dabei entstehen Kosten für den Moderator als auch den Netzwerkmanager und den energietechnischen Berater. 60 Prozent davon werden aber vom Bundesumweltministerium übernommen. 

Positiv überrascht zeigte sich Bücker, als er von der Zornedinger Verwaltung erfuhr, dass diese schon seit Jahren die Verbrauchsdaten erfasse. Dies sei bereits ein großer Schritt in die richtige Richtung. Die Arbeit des Netzwerks pro Kommune ist auf drei Jahre begrenzt. Der Eigenanteil der zu zahlenden Kosten wird für Zorneding um die 20.000 Euro liegen. Vier mal pro Jahr soll es ein Netzwerktreffen aller beteiligten Kommunen geben. Der Austausch zwischen den Teilnehmern bezüglich ihrer Erfahrungen oder Planungen zählt zu einem Kernpunkt des gemeinsamen Netzwerks. Beispiel für Unterstützung durch die Netzwerkmanager: Liegenschaften/Gebäude werden erfasst, deren Sanierungszustand energietechnisch bewertet, also Potenzialanalyse und mögliche Maßnahmen. Projekte, die von einer Gemeinde nicht unbedingt selbst in die Hand genommen werden können, wie etwa Nahwärmeversorgung oder CO²-Reduzierung sollten mit Netzwerkberatung angegangen werden. Etwa ein Dutzend Beratungen sind jährlich pro Kommune eingeplant. Piet Mayr sah angesichts 20.000 Euro für drei Jahre, um in der Energieeffizienz voranzukommen als sinnvoll an. So erging es auch den Abstimmungsberechtigten, die allesamt für den Beitritt zum Netzwerk votierten. osw

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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