Kommunalwahl 2020 in Oberframmern

Lutz soll es wieder machen

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Gemeinderatskandidaten und Bürgermeisterkandidat der CSU, der Jungen Union und der Bürgerlichen in Oberpframmern.

Aufstellungsversammlung der CSU, der Jungen Union und der Bürgerlichen in Oberpframmern – als Bürgermeister kandidiert erneut der derzeitige Amtsinhaber Andreas Lutz

Oberpframmern – Harmonische Einigkeit bescheinigte Glonns Bürgermeister Josef Oswald seinen Parteigenossen in Oberpframmern. Der Rathauschef aus der Nachbargemeinde fungierte bei der Aufstellungsversammlung zur Kommunalwahl der CSU, der Jungen Union und der Bürgerlichen als Wahlleiter. Große Diskussionen oder Auseinandersetzungen waren auch nicht zu erwarten, geht man in Oberpframmern doch mehr oder weniger mit der bisherigen Mannschaft ins Rennen. Es bleibt bei einer Listenverbindung von CSU, der Jungen Union und den Bürgerlichen. 

Der derzeit amtierende Bürgermeister Andreas Lutz tritt im März ebenfalls wieder an. Lutz ist 1958 in Glonn geboren, lebt seit frühster Kindheit in Oberpframmern und ist nun seit sechs Jahren Bürgermeister. Nach der mittleren Reife absolvierte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann und war bis 2014 - 38 Jahre lang - in der Oberpframmerner Raiffeisenbank tätig. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder sowie drei Enkel. Seit über 20 Jahren ist er im örtlichen Schützenverein aktiv, seit 1979 beim TSV, dessen erster Vorsitzender er seit 2004 ist. In der Kommunalpolitik ist Lutz seit 2001, zunächst war er Gemeinderatsmitglied, seit 2008 zweiter Bürgermeister, in der letzten Legislaturperiode erster Bürgermeister. „Ich bin gern Bürgermeister,“ betont er und ergänzt: „Das Amt ist eine ständige Herausforderung, macht aber große Freude.“ 

Einstimmig wurde er von seinen Parteigenossen als Bürgermeisterkandidat gewählt. In seiner bisherigen Amtszeit hat Lutz sich etwa um Einheimischenbauland gekümmert, zeichnet Verantwortung für die neue Kindergrippe, ließ 2016 eine Asylantenunterkunft errichten, sorgte für die Verschönerung der Ortsmitte, kümmerte sich um den Breitbandausbau oder die energetische Verbesserung der Gemeinde, etwa mit Photovoltaik-Anlagen, LED-Beleuchtungsumrüstung oder Heizungssanierungen. Seine Pläne für eine mögliche nächste Amtszeit machte er auf der Aufstellungsversammlung auch deutlich. So gelte es etwa die weitere LED-Umrüstung bei der Straßenbeleuchtung voranzutreiben, den Flächennutzungsplan auszuarbeiten, Bauland für Gewerbe auszuweisen, die Straßen im Dorfkern zu verbessern oder neue Radwege zu planen. 

Was er unbedingt entwickeln will, ist ein Konzept für das Wohnen im Alter. Auch bei allen Gemeinderatskandidaten war man sich bei der Aufstellungsversammlung einstimmig einig. Bisher stellt die Fraktion CSU, JU, Bürgerliche acht von 14 Gemeinderatsmitglieder sowie den ersten Bürgermeister. Kees

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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