Kommunalwahl 2020 in Steinhöring

Steinhöring: Robert Wagner kandidiert als Bürgermeister

+

Robert Wagner kandidiert als Bürgermeister für die parteilosen Wählergemeinschaft Steinhöring

Steinhöring – Umwelt- und Naturschutz sowie der Einsatz regenerativer Energie liegen dem Bürgermeisterkandidaten der parteilosen Wählergemeinschaft Steinhöring (PWG) besonders am Herzen. 

Robert Wagner möchte aber auch die Einbindung der Bürger in politische Prozesse und das Gemeinschaftsleben in Steinhöring verbessern. Zudem will er die örtlichen Vereine und die Jugend fördern. So stellt er sich einen Jugendgemeinderat nach dem baden-württembergischen Vorbild vorn oder möchte Vereine bei ihrer Nachwuchsarbeit unterstützen. 

Politik sieht der gebürtige Ebersberger als Mannschaftleistung, nicht als Leistung einzelner. Politisch aktiv ist der IT-Systemspezialist schon lange. Von 1989 bis 1993 war er Leiter der Umwelt- und Naturschutzgruppe der katholischen Landjugend-Bewegung Steinhöring. Mit der Gruppe hat er unter anderem Müllkonzepte entworfen oder Pflanzaktionen durchgeführt, 1990 war er maßgeblich bei dem Volksbegehren „Das bessere Müllkonzept“ beteiligt. „Das sind alles Dinge, die damals sehr kritisch gesehen wurden, heute aber, gerade im Zusammenhang mit dem Klimawandel, eine sehr hohe Priorität haben.“ 

Für seinen praktizieren Umweltschutz wurde Wagner mit der Bayerischen Umweltmedaille ausgezeichnet. Aber auch dafür, dass der Filzenexpress nicht stillgelegt wurde, hat sich der Mann in der Vergangenheit eingesetzt und in diesem Zusammenhang schon 1993 mit dem Fahrgastverband „Pro Bahn“ zusammengearbeitet. Engagiert ist der verheiratete Familienvater, Vater dreier Kinder, zudem bei der örtlichen Feuerwehr. Seit 1992 ist er aktiver Brandschutzerzieher in der Gemeinde, seit 2001 Kreisbrandmeister und seit 2007 Fachbereichsleiter des Fachbereichs 9, „Brandschutzerziehung/Brandschutzaufklärung“ beim Landesfeuerwehrverband Bayern. Auch für dieses Ehrenamt wurde Wagner ausgezeichnet. 

Der gelernte Elektrotechniker gehört seit 1996 der PWG an. Als Wahlschwerpunkte sieht die UWG unter anderem die Schaffung zusätzlicher, flexibler Betreuungsplätze für Kindergarten- und Schulkinder, die Unterstützung der offenen Jugendarbeit und der Jugendarbeit in den Vereinen, die Förderung des Vereinslebens, die Konzepterstellung für seniorengerechtes Wohnen, die Stärkung der Ortskerne zum Mittelpunkt des Gemeinschaftslebens, die Unterstützung beim Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs oder eine moderate Siedlungsentwicklung durch Ausweisung von Bauland für Einheimische mit dem Ziel, dabei den dörflichen Charakter zu wahren. Zu anstehenden Themen, wie dem Umbau des Lagerhauses, hat Wagner auch eine Position. Für das Lagerhaus etwa schwebt ihm vor, zwei Konzepte auszuarbeiten, über die dann die Bürger entscheiden sollen. Natürlich ist ihm ein barrierefreier Einstieg am Bahnhof genauso wichtig wie die Entwicklung eines Konzeptes für ein Dorfgemeinschaftshaus unter Einbezug aller Vereine. Auch die bäuerliche Landwirtschaft und die Vermarktung regionaler Produkte will er unterstützen und fördern. Wagner möchte gern die Solar- und Windkraft in der Gemeinde ausbauen, mit dem Ziel, CO2 neutral zu werden und dabei Bürgerkraftwerke einsetzen. Auch schwebt ihm die Einrichtung von „Coworking-Spaces“ zur Schaffung flexibler Arbeitsmöglichkeiten vor. 

Zudem beschäftigt ihn die Frage nach bezahlbarem Bauland sehr. Doch all das müsse im Team erfolgen, erklärt er, und Schritt für Schritt. Im Wahlkampf will er keine falschen Versprechen abgeben. Im Falle seiner Wahl verspricht er eine transparente Gemeindepolitik, deren Grundlage ein maßvolles Wachstum wäre. „Bei all dem ist mir wichtig, dass wir überregionale Förderprogramme optimal für das Gemeinwohl einsetzen,“ sagt er. Robert Wagner hat als Systemspezialist bei einer Telekommunikationsfirma, als Lehrer und Dozent bei der staatlichen Feuerwehrschule Geretsried und beim Training Institut von Siemens gearbeitet. Seit Mai 2019 ist er im Einrichtungsverbund Steinhöring als IT-Systemspezialist tätig. Er ist Steinhöringer seit seiner Geburt, wie er sagt, konnte durch seine Arbeit aber auch andere Orte und Regionen kennenlernen. Sein Hobby ist die Feuerwehr. Kees

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

Auch interessant:

Meistgelesen

Heimatliebe & Fernweh
Heimatliebe & Fernweh
Infoabend zum geplanten Sportgelände in Aßling
Infoabend zum geplanten Sportgelände in Aßling
"Vom Ich zum Wir"
"Vom Ich zum Wir"
„Das Öl stinkt uns“
„Das Öl stinkt uns“

Kommentare