Nachspiel für den randalierenden Asylbewerber in Pöring

Konsequenzen aus Randalen

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Der jüngste Vorfall in der Pöringer Asylbewerberunterkunft hat ein Nachspiel

Pöring – Wie berichtet, randalierte in den Morgenstunden des vergangenen Mittwochs ein 25 Jahre alter Somalier vor dem Asylbewerberheim in der Eglhartinger Straße in Pöring. Der stark alkoholisierte Mann hat auf der Straße lautstark Bedrohungen ausgesprochen und in einem benachbarten Garten versucht, einen kleineren Baum auszureißen. Die hinzugerufene Polizei brachte den Mann in ein Bezirkskrankenhaus, da von ihm Fremdgefährdung ausgegangen sei. Noch am Mittwochnachmittag kam es in dieser Angelegenheit zu einer Zusammenkunft von Mitarbeitern des Teams Asyl, dem Leiter der Polizeiinspektion Poing, Helmut Hintereder, betroffenen Anwohnern, Zornedings Vize-Bürgermeisterin Bianka Poschenrieder und Landrat Robert Niedergesäß im Ebersberger Landratsamt. Niedergesäß reagierte verärgert auf den Zwischenfall, so die Pressesprecherin des Landratsamtes Evelyn Schwaiger. Umgehend habe er ein Schreiben an die Regierungspräsidentin von Oberbayern, Brigitta Brunner, gerichtet, um zu verhindern, dass der Somalier nochmals im Landkreis aufgenommen werde. Brunner antwortete prompt. In einem Telefonat habe sie dem Landrat Unterstützung zugesagt. Zwar sei es rechtlich kompliziert, den randalierenden Asylbewerbers außerhalb des Landkreises unterzubringen, aber Brunner wolle alle Optionen intensiv überprüfen. Zudem hat die Regierung die Kostenübernahme eines 24-Stunden Sicherheitsdienstes für zunächst drei Monate zugesichert. „Das ist ein sehr großes Entgegenkommen und ein wichtiger Schritt der Regierung, für den wir uns bedanken,“ so der Landrat. „Wir wollen die friedlichen Asylbewerber in der Unterkunft in ihrer Zeit in unserem Land gut betreuen und integrieren, Randalierer und Gewalttäter haben hier aber nichts verloren! Sie dürfen weder die gesamte Unterkunft in Verruf bringen, noch die Aktiven im Helferkreis oder unsere Mitarbeiter verschrecken und schon gar nicht unsere Mitbürger belästigen und in Gefahr bringen. Hier müssen wir klare Grenzen aufzeigen und mit klaren Entscheidungen Einhalt gebieten“, so Niedergesäß weiter. Unabhängig von dem Vorfall war bereits im Vorfeld beschlossen worden, im Eingangsbereich der Asylbewerberunterkunft Überwachungskameras zu installieren, um Störer ausfindig machen zu können. Immer wieder war es bereits in der Vergangenheit zu Beschwerden aus der Nachbarschaft vor allem wegen Lärmbelästigung gekommen. „Es sind immer Einzelne, die stören, die Mehrheit ist völlig unproblematisch,“ so Schwaiger. Damals wurde auch bereits die Bestreifung durch Sicherheitsdienste verstärkt. Kees

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