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Maschinenbauer will raus aus München

KraussMaffei will nach Parsdorf

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Ab 2022 soll das Allacher Werk von KraussMaffei nach Parsdorf umziehen

Der Maschinenbauer KraussMaffei will Hauptwerk und Firmenzentrale von München-Allach nach Parsdorf verlegen. Es könnte eines der größten Umzugsprojekte im Raum München seit der Verlegung des Flughafens werden.

Vaterstetten/Parsdorf – Es war schon längst mehr als nur ein Gerücht, dass der Maschinenbauer KraussMaffei nach Parsdorf kommen könnte. Nun aber hat das Unternehmen das Ganze offiziell bestätigt. „Der Standort Parsdorf eröffnet eine Jahrhundertchance für KraussMaffei“, sagt Dr. Frank Stieler, CEO von KraussMaffei. „Wir müssen diese Chance jetzt ergreifen, um langfristig wettbewerbsfähig und auf den globalen Märkten führend zu bleiben.“ 

Nach einem knappen Jahrhundert stoße man am derzeitigen Standort in München-Allach deutlich an seine Grenzen. Derzeit sind dort rund 1.800 Mitarbeiter beschäftigt, adäquate Flächen für eine Erweiterung sind nicht vorhanden. In Parsdorf hingegen habe man mehr Raum, „um unser Wachstum zu beschleunigen, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue aufzubauen“, so Stieler. Für das nächste Kapitel in der Firmengeschichte brauche man einen zukunftsfähigen, modernen Standort. 

Neues Areal soll Platz für 2.500 Arbeitsplätze bieten

Denn der weltweit führende Hersteller von Maschinen und Anlagen für die Produktion von Kunststoff und Gummi will sich in den kommenden Jahren neue Marktsegmente für neue Maschinenbaureihen erschließen sowie verstärkt digitale Produkte und Dienstleistungen anbieten. Das Areal in Parsdorf umfasst eine Fläche von 250.000 Quadratmetern und bietet Platz für rund 2.500 Arbeitsplätze. Auf dem Gelände sollen unter anderem vier neue Werkshallen, ein Technikum, zwei Verwaltungsgebäude sowie zwei moderne Parkhäuser mit Elektrotankstellen entstehen. Beim neuen Werk will KraussMaffei mittels Digitalisierung und modernster Logistik die Produktivität deutlich steigern. Die Geschäftsführung wird die Pläne in den nächsten Monaten dem Aufsichtsrat und den Arbeitnehmervertretern zur Zustimmung vorlegen. 

Vaterstettens Bürgermeister Georg Reitsberger (FW) begrüßt die Ansiedlung des Münchner Technologie-Unternehmens. KraussMaffei sei immer der Wunschkandidat für die Entwicklung des Gewerbegebietes zwischen Parsdorf und Grub gewesen. „Das ist ein wichtiger Schritt für unsere Gemeinde, aber auch für die ganze Region, für den wir schon viele Vorleistungen erbracht haben.“ Einige Dinge seien jedoch noch zu tun, damit KraussMaffei sich ansiedeln kann. Denn derzeit wird weiterhin über ein Grundstück des Staatsguts Grub verhandelt, damit dann alle Flä- chen nördlich der Autobahn in der Hand der beauftragten Entwicklungsgesellschaft liegen, an der die Gemeinde beteiligt ist. Der Umzug soll Mitte 2022 beginnen und bis 2027 abgeschlossen sein. Es wäre eines der größten Umzugsprojekte im Großraum München seit der Verlegung des Flughafens von Riem nach Erding im Jahr 1992. die

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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