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„Wer ein Haus hat, hat eine Perspektive“

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Wohngebäude für Pflegekräfte Ebersberg Schlüsselübergabe
Ein Brezen-Schlüssel symbolisiert die Übergabe des Hauses an den Hauseigentümer, die WohnBaugesellschaft Ebersberg (WBEgKU) vertreten durch Klaus Beslmüller (2.v.l.) und Brigitte Keller (3.v.r.). © hr

Ein wichtiger Baustein gegen den Fachkräftemangel – in Ebersberg wurde jetzt ein Wohngebäude für Pflegekräfte eingeweiht

Ebersberg – „Ein absolut erfreulicher Tag“ war für den Ebersberger Kreisklinik-Geschäftsführer Stefan Huber die Einweihung des Wohngebäudes für 22 Pflegekräfte in der Pfarrer-Guggetzer- Straße 6. Nach nur achtmonatiger Bauzeit konnten die ersten Pflegekräfte einziehen. Allerdings dauerte die Planungszeit davor um einiges länger.

Gedacht war das in Holzmodulbauweise errichtete Gebäude für die im September und Oktober ankommenden philippinischen Pflegekräfte, wie Huber berichtete. Doch die wollten lieber in den Altbau des Klinikwohnungsbestandes ziehen. Weshalb die Geschäftsführung die Neubau-Wohnungen an Bestands-Pflegepersonal der Kreisklinik vergab. „In kürzester Zeit waren 19 der 22 Wohnungen vergeben“, so Huber. Die Kreisklinik sei eine der modernsten und dazu sehr gut ausgestattete Kliniken, betonte Huber. „Doch all das nutzt nichts, wenn Pflegekräfte fehlen“.

Den kirchlichen Segen für Haus und die darin wohnenden Menschen erteilten Diakon Herbert Schütze und Pfarrerin Renate Zorn-Traving, zuständig für die Menschen in der Kreisklinik Ebersberg, in den Ebersberger Pflegeheimen sowie die Kinder- und Familienarbeit der Kirchengemeinde. „Wer ein Haus hat, hat eine Perspektive“, so Zorn-Traving.

ar

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