6. Ebersberger Krippenweges

Stiller Ausklang des Ebersberger Krippenweges

Kühnlein, Kühnlein, Proske und Proske bei der Scheckübergabe zum Ende des Ebersberger Krippenweges
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Diana Kühnlein, Stefan Kühnlein, Bürgermeister Uli Proske, Brigitte Proske für den BdS-Vorstand (v.l.) bei der Scheckübergabe zum Ende des Ebersberger Krippenweges

An der Tradition des Ebersberger Krippenweges sollte auch im Corona-Jahr festgehalten werden – und das kam sehr gut an

Ebersberg – Der 6. Ebersberger Krippenweg ging am 6. Januar ganz leise zu Ende. Organisiert wurde der Krippenweg durch den Bund der Selbständigen (BdS) Ebersberg. „Im Gegensatz zu den letzten Jahren konnten wir keine offizielle Abschlussveranstaltung an der Ebersberger Stadtkrippe durchführen und die Gewinner des Gewinnspiels ermitteln“, sagt der Organisator Stefan Kühnlein. „Die Gewinner des Gewinnspiels und der Schnitzeljagd wurden von unseren 1. Bürgermeister Uli Proske gezogen“, so Kühnlein. Der Hauptpreis – eine Krippe im Wert von 130 Euro – geht an Max Stengl.

„Wir alle hätten uns den Advent anders gewünscht. Aber umso mehr Dank gebührt all den ehrenamtlichen Helfern, die schon im Herbst begonnen haben, den Krippenweg vorzubereiten und umzusetzen. Mit all den Krippen in den Schaufenstern ist es gelungen wenigstens etwas Weihnachtsfreude zu bereiten“, so der Bürgermeister Uli Proske.

In diesem Jahr war der Krippenweg ganz von Corona geprägt und vieles konnte nicht in der gewohnten Art und Weise durchgeführt würden. Nach intensivem Austausch wurde der Beschluss gefasst, die an der Tradition des Krippenweges festzuhalten. Auch wenn es keine Führungen gab, so konnte der Krippenweg von Familien ganz von allein gegangen werden.

Bereits am ersten Adventswochenende konnte man ganz viele Menschen beobachten, die den Krippenweg erkundeten. Ganz deutlich war dies anhand der Statistiken der Webseite und an den sozialen Kanälen wie Facebook und Instagram zu sehen. So wurden die Webseiten des Krippenweges von ca. 3.000 Besuchern aufgerufen. Dies ist ein Zuwachs von 200 Prozent im Vergleich zu den vorherigen Jahren.

Ohne den Bund der Selbständigen würde es den Ebersberger Krippenweg nicht geben. „Trotz der besonderen Umstände im Jahr 2020/21 haben sich wieder mehr als 60 Unternehmen, Geschäfte und Einrichtungen am sechsten Ebersberger Krippenweg engagiert. Dank der Krippen waren die Schaufenster der Innenstadt gut besucht und bleiben im Stadtleben präsent – eine gelungene Kooperation von Kultur und Gewerbe!“, sagt Stephan Scharnagl, der Vorsitzende des BdS. „Das aufmerksame Staunen in den Augen der Kinder zu sehen, wenn sie sich auf die Suche nach den Gegenständen der Schnitzeljagd machen, erfüllt mich mit Stolz und lässt alle Schwierigkeiten bei den Vorbereitungen auf einmal vergessen“, fügt Michael Krecik, ebenfalls BdS-Vorstand hinzu.

Auch in diesem Jahr haben die Veranstalter wieder für eine gemeinnütze Organisation im Landkreis Ebersberg gesammelt; ganz im Sinne von Franz Kisters, der vor vielen Jahren seine große Krippe der Stadt Ebersberg geschenkt hat. In diesem Jahr gehen 250 Euro an den Christopherus Hospizverein, davon kommen 100 Euro aus der Sammlung von der Oberndorfer Krippe, so Kühnlein.

ha

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