Corona-Update 12. Mai

7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg leicht gestiegen

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Im Landkreis Ebersberg sind zum Stand Dienstag, 12. Mai 2020 insgesamt 38 Patienten mit Corona-Infektionen gemeldet.

Die Anzahl ist immer noch sehr niedrig. Es steht allerdings noch eine Reihe von Testergebnissen aus. 179 Kontakt-Personen befinden sich aktuell in häuslicher Quarantäne. Seit Ausbruch der Pandemie wurden im Landkreis 473 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet. 430 von ihnen sind wieder gesund. Fünf sind leider verstorben. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis aktuell bei 7.05, das heißt der Wert ist im Vergleich zu gestern leicht gestiegen. Er zeigt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Bundesweit gilt: Wenn der Wert 50 erreicht, müssen vor Ort individuell Maßnahmen getroffen werden, um der Entwicklung gegenzusteuern. 

In der Kreisklinik werden Stand Dienstag, 12. Mai 2020, vier infizierte Patienten behandelt. Keiner von ihnen befindet sich auf der Intensivstation. Es gibt 14 Verdachtsfälle.

Am Montag, 11. Mai wurden über das Diagnostikzentrum 55 Menschen untersucht. 92 Landkreisbürger haben gestern die Telefonnummer (08092) 823 680 des Bürgertelefons gewählt. Bei der Hotline für Betriebe und Unternehmen mit der Nummer (08092) 823 685 sind 37 Anrufe angekommen. Ein Anrufer hat sich an die Trauer-Hotline gewandt mit der Nummer (08092) 823 684. Nachdem am Montag Mitarbeiter, die aus dem Urlaub zurückgekehrt sind, und Neueinstellungen untersucht worden sind, ist für kommenden Donnerstag bei der Firma Schustermann und Borenstein eine weitere große Abstrich-Aktion geplant. Die Mitarbeiter aller Schichten sollen untersucht werden. 

Landrat Robert Niedergesäß: „Wir befinden uns erfreulicherweise gerade in einer Phase, in der wir versuchen herauszufinden, wie viel Normalität, wie viele Kontakte, wie viel Öffnung zum Beispiel von Geschäften, aber später auch von Biergärten und Restaurants, wieder möglich ist, damit wir wieder in ein normaleres Leben zurückkehren können. Es ist weiter wichtig, dass wir auf Abstände achten und, wo das nötig ist, eine Mund-Nasen-Schutzmaske tragen. Abschreckend und kontraproduktiv sind die Demonstrationen des vergangenen Wochenendes z.B. in München, mit vielen Menschen, die ohne Schutz nah beieinander stehen. Unabhängig davon, für welche Meinungen oder gegen welche Regelungen man sich öffentlich bei einer Demo einsetzen möchte, wenn man bewusst den gegenseitigen Schutz vor einer Infizierung mit SARS-CoV-2 aufgibt, setzt man Leben und Gesundheit von vielen Mitmenschen aufs Spiel.“   lra

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