Digitalpakt Schule

638.000 Euro für Homeschooling-Geräte im Landkreis Ebersberg

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Corona hat es gezeigt: Die Schulen brauchen mehr digitale Endgeräte. Im Rahmen des Digitalpaktes Schule bekommen die Schulen im Landkreis jetzt zusätzliche Fördermittel

Landkreis – Über 638.000 Euro stellt der Freistaat den Schulen im Landkreis Ebersberg für die Beschaffung von digitalen Leihgeräten wie Tablets und Laptops zur Verfügung. Das hat der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber nach der gestrigen Pressekonferenz der Staatsregierung aus dem Kultusministerium erfahren. 

„Damit werden Teile der Mittel des 500-Millionen-Euro Sonderausstattungsprogrammes, das die Bundesregierung aufgrund der Corona-Krise auf den Weg gebracht hat, nun auch endlich an die Schulen bei uns im Landkreis verteilt“ so Thomas Huber und erklärt: „Durch Corona müssen wir uns auch mittelfristig auf eine Kombination aus Präsenzunterricht und Phasen des häuslichen Lernens einstellen. Deshalb ist es wichtig, dass gerade denjenigen Schülerinnen und Schülern, die aufgrund unzureichender technischer Ausstattung keinen verlässlichen Zugang zum Lernen mit digitalen Medien und Werkzeugen haben, geholfen wird. Das ist auch sozialpolitisch dringend geboten, denn nicht jede Familie kann sich einen Laptop oder ein iPad leisten“ so Thomas Huber, der als sozialpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion stets auf eine rasche Umsetzung im Sinne der betroffenen Familien und Schüler gedrängt hat. Im Landkreis Ebersberg sind 329.118 Euro für den Landkreis als Schulaufwandsträger und 309.003 Euro für die Kommunen als Aufwandsträger für die Grundschulen reserviert. 

Die Verteilung erfolgt hauptsächlich anhand der Schülerzahlen, allerdings werden auch sozioökonomische Umstände berücksichtigt. Zusätzlich zu den Schulaufwandsträgern der öffentlichen Schulen werden auch die Träger staatlich anerkannter und genehmigter Ersatzschulen gefördert. „Als im März die Schulen plötzlich geschlossen waren, hatten insbesondere die Schülerinnen und Schüler aus sozial schwächeren Haushalten teils erhebliche Nachteile. Mit der Förderung, Beschaffung und dem Verleih von schulischen Tablets und Laptops für das Lernen zuhause wollen wir sicherstellen, dass diese Nachteile nun für die Zukunft ausgeräumt werden“. Wer zu Hause keinen Zugang zu einem geeigneten digitalen Endgerät hat, soll dies bei der Schule befristet ausleihen können. Huber, der selbst Vater eines 17-jährigen Schülers ist, bekennt: „Natürlich gibt es bei der Digitalisierung der Schulen nach wie vor große Defizite, welche durch Corona erst offen zu Tage getreten sind. Mit diesem zusätzlichen Förderstrang unter dem Dach des ‚DigitalPakts Schule‘ machen wir allerdings einen weiteren Schritt in die richtige Richtung“, so Thomas Huber abschließend.

red

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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