Der Energiespartipp im März

Torffrei gärtnern

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Der Energiespartipp im März der Energieagentur Ebersberg

Region – Die Gartensaison ist eröffnet, sobald sich vor Bau- und Supermärkten die Säcke mit Blumenerde stapeln! Doch viele dieser handelsüblichen Erden enthalten hohe Anteile an Torf. Beim Torfabbau werden unersetzliche Moorlandschaften für immer zerstört, viele seltene Pflanzen und Tierarten gefährdet und große Mengen Kohlendioxid freigesetzt. Dabei sind Moore für den Klimaschutz besonders wichtig. 

Sie können doppelt so viel Kohlendioxid speichern wie alle Wälder der Erde zusammen! Rund zehn Millionen Kubikmeter Torf werden allein in Deutschland jedes Jahr für den Gartenbau verbraucht, davon etwa ein Drittel im Privatbereich. Zunehmend werden auch die intakten und wilden Moore im Baltikum geplündert. Torffreie Gartenerden bestehen aus Kompost, Rindenhumus und Holzfasern, außerdem noch je nach Verwendungszweck aus Zusätzen wie Tonmineralen und Lavagranulaten für gute Wasser- und Nährstoffspeicherung, Xylit für den idealen pH-Wert oder Phytoperis, einem Naturdünger. Torffreie Erde eignet sich sowohl für Topfpflanzen im Zimmer, Kübelpflanzen auf der Terrasse, Balkonbepflanzung im Balkonkasten, Beete im Garten als auch bei neuen Anpflanzungen oder beim Umtopfen. Achten Sie beim Kauf auf die Kennzeichnung „torffrei“ oder „ohne Torf“. Vorsicht bei angeblich „torfreduzierten“ bzw. „torfarmen“ Produkten, sie besitzen meist immer noch einen Torfanteil von 60 bis 80 Prozent. 

Der beste Torfersatz ist Kompost. Einen Einkaufsführer für torffreie Erden hat der BUND zusammengestellt. Unter www.bund.net, Rubrik „Publikationen“ können Sie die Broschüre Blumenerde ohne Torf herunterladen. Noch mehr Infos finden Sie in der Broschüre vom Landesamt für Umweltschutz Bayern: www.lfu.bayern.de/buerger/doc/uw_109_kompost_nutzen_moore_schuetzen.pdf  lra

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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