Aus dem Landratsamt Ebersberg

Mehr Homeoffice statt mehr Raumbedarf?

Sparkassengebäude in Ebersberg
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Auch mit Homeoffice bleibt es wohl im Landratsamt Ebersberg räumlich eng, so dass man mit dem Sparkassengebäude als zweitem Standort weiterhin liebäugelt.

Gerade einmal 40 Homeoffice-Zugänge konnte das Landratsamt Ebersberg seinen Mitarbeitern vor der Corona-Pandemie anbieten. Jetzt sind es 400.

Ebersberg – Die Digitalisierung nimmt während der Corona-Pandemie erneut Fahrt auf. Doch allein mit den ausgewiesenen Homeoffice- Möglichkeiten und neuer flexibler Nutzung der Arbeitsplätze im Landratsamt, sieht Landrat Robert Niedergesäß den notwendigen Platzbedarf nicht gedeckt. Zwar lassen sich Bereiche wie die EDV platzsparend in Großraumbüros einrichten, aber „es gibt Bereiche, in denen vertrauliche Gespräche zu führen sind“ und hierzu werden kleinere Büros, die nicht platzsparend anzuordnen sind, benötigt.

Hinzu kommt, dass nicht jeder Mitarbeiter seine Tätigkeit vom Homeoffice aus erledigen könne. Rund 20 Mitarbeiter waren im Gesundheitsamt vor der Pandemie beschäftigt. Aktuell sind es Pandemie bedingt mit den Contact-Tracing-Teams rund 60 Personen, die einen Schreibtisch samt der Infrastruktur benötigen. Auch das Schulamt ist im „Grünen Zentrum“ in Ebersberg nicht mehr mit genügend Räumlichkeiten ausgestattet. Ein Personal starker Mitbewerber um Räumlichkeiten ist das Finanzamt Ebersberg. Doch das könnte, zumindest vorübergehend wie zu erfahren war, in Grafing Räumlichkeiten finden. Ein Aspirat auf das ehemalige Sparkassengebäude sei das Finanzamt nicht, wie Niedergesäß meinte. Über die Zukunft des Sparkassengebäudes wird wohl erst mit dem Ende der Pandemie entschieden werden. ar

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