Coronavirus

Landratsamt Ebersberg sucht Lösung für überfüllte Schulbusse - 39 Coronafälle im Landkreis

Die Grafik zeigt die Fälle von Covid-19 in den jeweiligen Gemeinden des Landkreises Ebersberg
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Die Grafik zeigt die Fälle von Covid-19 in den jeweiligen Gemeinden

Die aktuelle Situation bei Fahrten mit den überfüllten Schulbussen im Landkreis ist ein großes Thema. Das Landratsamt versucht mit den jeweiligen Busunternehmen Lösungen zu finden, um die Fahrt zur Schule so sicher wie möglich zu gestalten.

39 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg sind zurzeit mit dem Corona-Virus infiziert. Bisher sind im Landkreis insgesamt 729 Infektionen aufgetreten. 685 Erkrankte sind wieder gesund. Fünf sind leider verstorben. 687 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte KP1 (Kontaktpersonen) unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 23.63 und hat damit eine leicht rückläufige Tendenz. Der Wert bleibt im Landkreis Ebersberg weiter unter der Signalmarke von 35. Er zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik wird derzeit ein Patient behandelt, der mit SARS-CoV-2 infiziert ist. Er befindet sich auf der Intensivstation und muss beatmet werden. Außerdem gibt es in der Kreisklinik fünf Covid-19-Verdachtsfälle. Über das Diagnostikzentrum wurden am gestrigen Montag 253 Menschen auf das Virus getestet.

Das Bürgertelefon (08092) 823 680 verzeichnete am gleichen Tag 98 Anrufe. Die Mitarbeiter dort sind zu erreichen von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr und am Freitag von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Informationen zum Thema „Corona“ finden sich auch auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lra-ebe.de

Die aktuelle Situation bei Fahrten mit den Schulbussen im Landkreis ist Thema von Diskussionen besonders auch in Social Media. Den geschilderten Problemen und den Anregungen wird nachgegangen und die zuständigen Fachleute im Landratsamt versuchen in Kooperation mit den jeweiligen Busunternehmen Lösungen zu finden, um die Fahrt zur Schule so sicher wie möglich zu gestalten. Eine wichtige Funktion haben hier u.a. auch die Eltern. Sie werden gebeten mit ihren Kindern die AHA-Regeln immer wieder zu besprechen. Bei der Fahrt mit dem Bus und auch in der S-Bahn kann der empfohlene Abstand von 1.5 Metern fallweise nicht eingehalten werden. Dann schützt eine Maske und kommt dem konsequenten Händewaschen bzw. –desinfizieren eine umso größere Bedeutung zu - Landratsamt Ebersberg (Stand: Dienstag, 22. September).

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