Kreissparkasse spendet Hilfe für Helfer

Leichter helfen können

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Georg Knufmann (li.), Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes, freute sich bei der Übergabe der 5.000 Euro Spende durch Filialdirektor der Kreissparkasse Herbert Haselsteiner (re.).

Kreissparkasse fördert die Schulung ehrenamtlicher Helfer des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Inneren Mission

Landkreis – Es sind die kleinen Hilfen, die psychisch erkranke Menschen leichter den Alltag bewältigen lassen. Um diese Hilfe gezielt geben zu können, erhalten die Helfer eine 40-stündige Schulung durch Fachkräfte des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Inneren Mission (SPDI). Die Helfer sind wöchentlich dann bis zu fünf Stunden im Einsatz und unterstützen dabei bis zu zwei Personen, weiterhin selbstständig in ihren Wohnungen leben zu können. Nicht das erste Mal fördert die Kreissparkasse den Aufbau der gerontopsychiatrischen Koordinationsarbeit des Beratungsdienstes in Ebersberg. 

Mit der Spende heuer können bis zu 50 neue Helferinnen und Helfer ausgebildet werden, die die erkrankten Mitbürger und ihre Familien im Alltag unterstützen werden. Schon jetzt können sich Interessierte beim Sozialpsychiatrischen Beratungsdienst unter Telefon (0 80 92) 85 33 80 oder per email: spdi-ebersberg@im-muenchen.de anmelden, um im März an der Schulung für Helfer oder im August an der Schulung für haushaltsnahe Dienstleistungen teilzunehmen. Letzteres Schulungsangebot „haushaltsnahe Dienstleistungen“ ist neu. Hierbei wird nicht nur die Krankheit und ihre Behandlung erläutert, sondern auch Wissenswertes über Gesundheitsschutz, Ernährung im Alter und in Biographiearbeit vermittelt. 

„Bei den ‚Haushaltsnahen Dienstleistungen‘ handelt es sich nicht um Putzarbeiten“, betonte Georg Knufmann (li.), Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes sehr deutlich. Die Helfer sollen wichtig Aspekte der persönlichen Lebensgeschichte eines psychisch erkrankten Menschen kennenlernen und respektvoll damit umgehen können. „Wir haben bisher rund 80 Helfer ausgebildet, die die erkrankten Menschen begleiten, sie von zuhause abholen und wieder heimbringen oder zu den fachlichen Angeboten des SPDI begleiten. Noch sind 50 von ihnen im Dienst. Aber wir brauchen mehr Helfer. Denn es werden immer mehr Menschen, die unsere Hilfe brauchen, und es werden auch immer mehr jüngere Menschen, die sich an den Beratungsdienst wenden, um Hilfe zu erhalten. Zunächst werden die an den Schulungen interessierten Personen nach Ebersberg eingeladen, um ihnen vor Ort ihre zukünftige Aufgabe vorzustellen. Dabei erfolgt der erste Kontakt zu den Fachkräften. Diese kennen die erkrankten Personen und können später jederzeit bei unerwarteten Situationen den ehrenamtlichen Helfer mit Rat und Tat Unterstützung sein. 

Knufmann dankte Haselsteiner für die Förderung, denn so könnten „eine Vielzahl von Menschen im Landkreis Ebersberg eine wertvolle Hilfe in ihrer Alltagsbewältigung erhalten“. ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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