Marktplatz soll schöner werden

Marktweiber spenden 30.000 Euro

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Ein Scheck für die Gemeinschaft (v.l.): Lizzy Tuschter, Claudia Hess, Tanja Bog, Gundel Meistring, Gusti Lanzenberger Bürgermeister Martin Esterl und Kathi Singer. Nicht auf dem Bild: Brigitte Musché, Suzanne Raehmel-Haberecht und Kartin Wurthmann.

Über viele Jahre sparten die Glonner Marktweiber die Erlöse des Glonner Nachtflohmarktes.

Glonn – Jahr um Jahr wurde der Betrag größer, aber das geplante Projekt war auch groß. Die Verschönerung des Glonner Marktplatzes. Nun überreichten die „Marktweiber“ Tanja Bog, Claudia Hess, Gusti Lanzenberger, Gundel Meistring, Brigitte Musché, Suzanne Raehmel-Haberecht, Kathi Singer, Lissy Tuschter und Kartin Wurthmann einen Scheck in Höhe von 30.000 Euro an Bürgermeister Martin Esterl als Vertreter der Marktgemeinde. Mit dem Geld wurden mehrere Projekte der Marktplatzverschönerung umgesetzt. Mit rund 20.000 Euro wurde der Platz nördlich des Rathauses umgestaltet. Dazu musste eine der beiden großen Kastanien gefällt werden, denn diese war krank. Noch sieht der Platz etwas nackt aus, doch im Sommer sorgt das mächtige Blätterdach der großen Kastanie für ein herrliches Schattenplätzchen. Durch die Umgestaltung des Platzes wurde der Zugang zum Friedhof barrierefrei. Die Gestaltung des Bodens ist abgeschlossen, ein Litfasssäule steht auch schon am Platz, nun soll der Aufenthaltsbereichs mit einer Steinsitzgruppe sowie Bänken ausgestattet werden. Außerdem fehlt noch die Beleuchtung und Bepflanzung. „Wir hoffen, dass der Platz im Sommer gut genutzt wird“, sagte Marktweib und Gemeinderätin Lizzy Tuschter. Die Umgestaltung des Platzes am Rathaus ist für die Marktweiber ein weiterer Schritt in Richtung Marktplatzverschönerung. Rund 8.000 Euro spendierten die Marktweiber für das neue Geländer am „Apothekerbergerl“, 500 Euro für den barrierefreien Zugang zu Kirche und 1.000 Euro für einen Elektrokasten für die Glonner Märkte. Hocherfreut über die große Spendensummer zeigte sich Bürgermeister Martin Esterl: „Die Marktweiber zeigen ein überragendes Engagement, dass es in dieser Form noch nicht gegeben hat.“chg

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