Meningokokken im Landkreis

Impfaktion im Landkreis Ebersberg war ein Erfolg

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Wohl 1.000 Menschen der besonders gefährdeten Altersgruppe von 15 bis 24 Jahren ließen sich im Gesundheitsamt kostenlos impfen.

Die Menschen im Landkreis sind wegen den Meningokokken verunsichert. Dies zeigt auch die große Teilnahme an der Impfaktion des Gesundheitsamtes

Landkreis – Die Meningokokken Impfaktion des Gesundheitsamtes in Ebersberg war ein voller Erfolg. Die besonders gefährdete Altersgruppe der 15 bis 24-Jährigen bekam dort im Amt die Impfung gratis, wegen der immer noch als gefährlich eingestuften Lage der Ansteckung. Zuerst war die Impfaktion auf drei Tage veranschlagt, aber nach den vielen Anmeldungen entschied sich der Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Büchner zu einer Verlängerung. Die aber wurde diese Woche am 7. und 8. Oktober noch einmal erweitert. Denn es gab so viele Anmeldungen, dass jetzt mittlerweile, um die 900 junge Menschen geimpft wurden. 

Am Ende des letzten Tages, so schätzt Büchner, wird die Zahl wohl auf 1.000 geimpfte steigen. „Die Impfaktion war überraschend gut, ich habe wirklich nicht mit diesem Ergebnis gerechnet“, so Büchner hocherfreut. Am Dienstag gab es immer noch 200 Anmeldungen, so dass überlegt wird, noch einmal einen Impftag anzubieten. 

„Und im Moment sind auch noch viele mit einer Erkältung erkrankt, die wollen sich auch zu einem späteren Zeitpunkt erst impfen lassen.“ Wann dieser Tag der Nachimpfungen sein wird, ist noch nicht festgelegt, aber sicher wird es zeitnah zu den jetzigen Tagen sein. Die große Bereitschaft zum Impfen liegt sicherlich auch an dem neu aufgetretenen Fall einer Hirnhautentzündung einer 13-Jährigen aus dem nordöstlichen Landkreis München. „Leider haben wir den Fall erst ein wenig verspätet erfahren, aber man muss davon ausgehen, dass sich das Mädchen bei jemanden aus Ebersberg angesteckt hat“. Die Erkrankte war laut Büchner mit Ebersbergern zusammen bei einer Feier auf einer Berghütte. „Da muss es passiert sein, soviel kann man sagen“, so Dr. Büchner. „Wissen tun wir es nicht hundertprozentig, aber es passt alles zusammen und es ist auch noch derselbe Typ von Erreger wie bei allen anderen Erkrankungen im Landkreis Ebersberg.“ Feststeht, der Erreger zirkuliert weiterhin im Landkreis, von daher gilt immer noch die Aufforderung zur Impfung. Tretner

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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