Kommunalwahl 2020 in Moosach

Michael Eisenschmid will in Moosach Nachfolger von Eugen Gillhuber werden

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Will Bürgermeister in Moosach werden: Michael Eisenschmid

Für die CSU und die „Moosacher Bürger“ tritt Michael Eisenschmid als Bürgermeisterkandidat in Moosach an.

Moosach – Michael Eisenschmid ist selbstständiger Versicherungsfachmann mit einer eigenen Agentur in Zorneding. Für die CSU und die „Moosacher Bürger“ tritt er als Bürgermeisterkandidat in Moosach an. Der einer alteingesessenen Moosacher Familie entstammende CSU-Mann ist in München geboren und in Moosach aufgewachsen. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter. Zehn Jahre hat der gelernte Bankkaufmann bei der Raiffeisenbank in Zorneding gearbeitet, inzwischen ist er dort Aufsichtsratsvorsitzender. Bürgermeister will er werden, weil er etwas bewegen will und weil er seine „lebenswerte Heimat bewahren will.“ 

Der Mann will gestalten und Moosach „für die Zukunft fit machen.“ „Wenn man etwas bewegen will, dann muss man auch Verantwortung übernehmen,“ sagt er entschieden. Beruflich würde er für dieses Amt etwas zurücktreten und jemanden in seiner Firma einstellen. Denn: „auch als ehrenamtlicher Bürgermeister muss man vor Ort flexibel sein, vom Beruf her für die Gemeinde.“ Seit 2008 sitzt Eisenschmid als Fraktionssprecher der CSU im Gemeinderat und ist auch Ortsvorsitzender der Moosacher CSU. Als aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, als Mitherausgeber der Moosacher Dorfzeitung, als Kassenprü- fer beim TSV Moosach sowie der Feuerwehr, als zweiter Vorstand im Moosacher Maibaumverein, als Mitglied im Arbeitskreis Finanzen und Fördermöglichkeiten kennt er seine Gemeinde gut. Wichtig ist ihm, den Gemeinderat als Team zu verstehen, „als eine Mannschaft, in die jeder seine Kompetenzen einbringen kann.“ Denn: die Arbeit in der Verwaltung sei wie beim Fußball: „als Einzelkämpfer bist du verloren, nur im Team kann man Tore schießen.“ Eisenschmid will „Bürgermeister für alle“ sein, für die Bürger aller Ortsteile, für Neu-Moosacher genauso wie für Alteingesessene.

Was er im Amt alles anpacken würde, weiß er recht genau: der Glasfaserausbau müsse endlich abgeschlossen werden – noch fehlen die Baufirmen des zukünftigen Betreibers -, der Hochwasserschutz müsse dringend weiter vorangetrieben werden, die Umsetzung des neuen Kindergartens – hierfür sind schon 2,3 Millionen Euro Fördergelder bewilligt – müsse im Detail geplant werden, der Ausbau der Mittagsbetreuung stehe an, und vieles mehr. Bei allem betont er, dass er dabei für eine solide und nachhaltige Finanzpolitik stehe. Engagieren will sich Eisenschmid auch für den bereits laufenden sozialen Wohnungsbau. Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen stünde ohnehin weit oben auf seiner Agenda. „Seit 1995 gab es in Moosach kein Neubaugebiet mehr. Das sollten wird ändern, vor allem, um den Einheimischen Baugrund bieten zu können,“ sagt er und betont: „der Bedarf ist da.“ 

In diesem Zusammenhang spricht er auch über seniorengerechtes Wohnen, aber auch über Wohnraum für junge Menschen – und überlegt, „ob es denn immer gleich Einfamilienhäuser sein müssten. Es könnten doch auch Wohnungen gebaut werden.“ Doch mit dieser Frage müsse sich erst einmal der Gemeinderat beschäftigen. Auch in Sachen Verkehr will er nach Lösungen suchen. Das Verkehrsaufkommen in Moosach sei inzwischen durch Pendler am Morgen und am Abend recht hoch – und bei Stau auf der Autobahn. Auch der Öffentliche Nahverkehr sollte verbessert werden, erklärt er, etwa mit einer Buslinie Kirchseeon-Fürmoosen-Moosach-Niederseeon-Oberpframmern.

Eisenschmid denkt über die dringend notwendige Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges und über einen möglichen Anbau am Feuerwehrhaus genauso nach wie über den Ausbau von Gehwegen oder den Erhalt von Rad- und Wanderwegen. Als Mitglied in vielen Vereinen ist es ihm natürlich ein Anliegen, die Moosacher Vereine zu fördern, wie ihm überhaupt das Erhalten des Brauchtums eine Herzensangelegenheit ist. „Was mich interessiert, ist die Dorfgemeinschaft, das Miteinander und den Zusammenhalt zu pflegen.“ Für Offenheit, Transparenz und schnellen Infos an die Bürger will er stehen und wünscht sich, das andere ihre Ideen einbringen, ob bei der Belebung des Jugendtreffs oder bei anderen Themen. „Wir müssen unsere Kräfte vereinen und gemeinsam wirken – und zwar alle, ohne Unterschied von Alter, Geschlecht, Herkunft, Beruf, Ortsteil, Partei, Einheimischer oder Zuagroaster.“ Moosach, so sein Wunsch, soll „auch für die zukünftigen Generationen aufgestellt werden.“ Kees

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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