Moosacher sammeln Spenden für Hochwasseropfer

Solidarität mit Hochwasseropfer

Roman Feichtner (2.v.l.) und viele freiwillige Helfer beim Beladen des Transporters für die Hochwassergebiete in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz
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Roman Feichtner (2.v.l.) und viele freiwillige Helfer beim Beladen des Transporters für die Hochwassergebiete in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz

Vergangenes Wochenede kamen Pferde- und Reitstallbesitzer aus ganz Bayern nach Moosach, um Sachspenden für Pferdehöfe in den Hochwassergebieten abzuliefern. Die Resonanz war überwältigend

Moosach – Vom schrecklichen Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind auch viele Pferdehöfe betroffen. Ganze Gestüte wurden weggespült, Nahrung, Ausrüstung und Reitzubehör wurden durch das Wasser vernichtet.

Das muss man etwas tun, dachten sich Elisabeth und Roman Feichtner aus Moosach. Sie betreiben den Reitstall Feichtner und organisierten im kleinen Kreis einen Spendenaktion. Mit einem Kleintransporter sollten die Spenden dann in die Hochwassergebiete gebracht werden. Doch schnell wurde klar. Der Kleintransporter wird dafür nicht reichen. „Es war unglaublich, was bei uns am Wochenende los war“, erzählt Roman Feichtner. Die Menschen kamen aus Ingolstadt und dem Allgäu, aus Berchtesgaden und Straubing, sie brachten Futter, Halfter, Stricke und Decken, Zaumzeug und Sättel. „Wir waren einfach nur platt von dieser riesigen Resonanz“, erzählt Roman Feichtern.

Der Aufruf zur Spendenaktion erfolgte über die sozialen Medien, wurde dort ein Dauerläufer. Zig Helfer waren bis Sonntagabend damit beschäftigt, die Spenden zu sortieren. Ein erster Transport mit dem wichtigsten Dingen wie Futter, Verbandsmaterial und Medikamente ging bereits am Sonntag in Richtung Aachen. Und der Kleintransporter wurde durch einen 40-Tonner der Firma Eisenschmid ersetzt. Auch dieser ist jetzt unterwegs in das Hochwassergebiet. Ende Juli wird dann noch einmal mit zwei Tiefladern der Firma Kindseder-Transporte auch über Spenden vieler Pferdestallbetreiber aus der Umgebung Heu und Stroh zu den Pferde- und Bauernhöfen im Katastrophen-Gebiet gebracht. Denn auch deren Ernten und Vorräte sind zum Teil verloren bis nicht mehr vorhanden. sc

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